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Sommerfest der Ponystation „Toni Hämmerle“

Ein dickes Lob für so viel Ehrenamt

Ahlen

50 Jahre Ponystation, 50 Jahre Happy Trumpets, 50 Jahre „PoKiKa“ – egal welches Jubiläum, beim Sommerfest der Ponystation am Sonntag wurden alle gefeiert. Und der Ansturm war überwältigend.

Antonia durfte unter Aufsicht der Feuerwehr ein brennendes Haus löschen und die Tanzsportabteilung der DJK Vorwärts begeisterte mit Tänzen. Foto: Knöpker

„Das ist ein Wahnsinn, ich bin überwältigt.“ Thorsten Pälmke hatte mit dem Ansturm am Sonntag nicht gerechnet. Der Vorsitzende der Ponystation „Toni Hämmerle“ feierte das 50-jährige Bestehen des Hilfswerks für behinderte Kinder gemeinsam mit den „Happy Trumpets“, die nicht nur für die musikalische Untermalung des Frühschoppens sorgten, sondern auch vor wenigen Tagen ebenfalls das 50-Jährige feiern konnten. Da aller guten Dinge drei sind, blickte auch der „PoKiKa“ (Ponystation-Kinderkarneval) auf fünf Jahrzehnte zurück. Die „Motoren“ und Ehrenmitglieder Anni und Rolf Pietrzik hatten einen Gottesdienst vorbereitet, den Pfarrer Reinhard Kleinewiese bei strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel hielt.

Gratulation mit Geldspende

Bürgermeister Dr. Alexander Berger war mit dem stellvertretenden Landrat Winfried Kaup und dem Landtagsabgeordneten Markus Höner gekommen und gratulierte mit einer Geldspende, Diana Berger hatte eigens einen Kuchen für das umfangreiche Büffet gebacken. Alexander Berger machte deutlich, wie wichtig die Institution für die Stadt Ahlen ist und sicherte auch für die Zukunft seine Unterstützung zu. Frederik Werning vom SPD-Kreisverband schloss sich an und zollte dem Ehrenamt ein großes Lob. Seit 21 Jahren steht Thorsten Pälmke an der Spitze der Ponystation.

Weiter ging es Schlag auf Schlag im Programm. Der Kindergarten St. Elisabeth begeisterte mit der „Vogelhochzeit“, später zeigte die Tanzgruppe des DJK Vorwärts ihr Können. Als Zugabe überraschte Toni mit einer Solo-Tanzeinlage mit akrobatischen Elementen. DJ Philipp Schnitzmeier sorgte den ganzen Tag über für den „guten Ton“.

Die Feuerwehr präsentierte sich „zum Anfassen“ und lud die Kinder zum Löschen eines Hauses ein. Eine lange Schlange bildete sich nicht nur an den Essensständen, sondern auch beim Ponyreiten. Leider mussten die beliebten Kutschfahrten ausfallen, da Pferd „Rusty“ schwer erkrankt war und in der Nacht zum Sonntag in die Tierklinik nach Telgte gebracht werden musste.

Dicht umlagert war die Hüpfburg zum Toben, das Spielmobil der Stadt Ahlen bot zahlreiche Möglichkeiten der Unterhaltung und sportlicher Betätigung. Beim Dosenwerfen und Ballonwurf gab es schöne Preise zu gewinnen und eine Tombola war gespickt mit attraktiven Preisen. Unternehmer Ludger Sudholt hatte einen Container mit Sand zur Verfügung gestellt, in dem die Jüngsten spielen konnten.

Dank an alle Helferinnen und Helfer

Den ganzen Tag über kamen die Besucherinnen und Besucher zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto zur Ponystation und genossen das schöne Wetter und die vielfältigen Möglichkeiten. Zum Schluss dankte Thorsten Pälmke allen freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement, ohne die diese Großveranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

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