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Eine Woche Expressbus Ahlen-Münster

Fahrgäste „sehr entspannt“

Ahlen

Seit einer Woche ist der Expressbus X50 auf der Strecke. Er verbindet Ahlen mit Münster und bietet auch Platz für die Fahrradmitnahme. Die Fahrgäste schätzen das Angebot. Und Bürgermeister Dr. Alexander Berger hegt eine Hoffnung.

Der Expressbus X50 der VG Breitenbach bietet für drei Fahrräder Platz. Das zeigen (v.l.) Dr. Alexander Berger, Ralf Grote (Stadt Ahlen), Nikolai Weber und Anna Shalimava (städtische Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität) Foto: Stadt Ahlen

Nach einer Woche Direktbusverbindung zwischen Ahlen und Münster ist Nikolai Weber vollauf zufrieden mit der Resonanz. „Wir haben vor allem Fahrgäste gewonnen, die bislang über Drensteinfurt mit Umsteigen in die Bahn nach Münster gefahren sind“, so der Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Breitenbach. Der neue Expressbus X50 verbindet seit 8. Januar Ahlen und Münster auf direktem Weg. Damit erreichen die Menschen in Ahlen das Oberzentrum des Münsterlandes in 40 Minuten.

Der Direktbus fährt vom Ahlener Bahnhof über die Weststraße und dann über die B 58 und B 54 an Drensteinfurt und Rinkerode vorbei direkt nach Münster-Hiltrup und von dort über die Hammer Straße und den Ludgeri-Kreisel zum Hauptbahnhof Münster.

Viel dafür getan

„Für diese Direktverbindung haben wir viel getan“, ist Bürgermeister Dr. Alexander Berger froh, dass das lange Werben der Stadt mit dem neuen Jahr zum Erfolg geführt hat. Das Busfahren sei nicht nur stressfreier, sondern auch umwelt- und klimafreundlicher. Mit den zunächst vier Fahrten am Morgen und Abend sei ein Anfang gemacht. „Wobei wir uns natürlich auch eine Ausweitung gut vorstellen können“, blickt Alexander Berger auf die anderen Tageszeiten und das Wochenende.

Letzter Einstieg: Prozessionsweg

Die morgendliche Fahrt von Ahlen nach Münster erlebten ihre Fahrgäste „sehr entspannt“, sagt Busfahrerin Monika Klosowska. Nach dem letzten Einstieg auf Ahlener Boden in Höhe Prozessionsweg/Gärtnerei Schulze Eckel fährt der Bus ohne Stopp durch bis Rinkerode. Zustiege in Münster gibt es keine, womit es auch nicht zur Überfüllung kommt, je näher man sich im Schul- und Berufsverkehr dem dortigen Hauptbahnhof nähert. Das gute Raumangebot kann genutzt werden, um Fahrräder mitzunehmen. Drei Stück können zurzeit sicher transportiert werden. Auch ein Service der zunehmend geschätzt werde, so Nikolai Weber.

Zweimal am Tag fährt der X50 nach Münster, jeweils um 7 und um 8 Uhr. Die Rückkehr am Abend ist um 16 und 18 Uhr ab Hauptbahnhof Münster. Wer morgens in das Oberzentrum den Bus nimmt, kann abends mit seinem Rückfahrticket auch die Bahn wählen. In derselben Preisstufe geht es bis Drensteinfurt und von dort mit dem Bus weiter nach Ahlen.

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