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Nachbarschaftstreffen am Stockpiper

Einsatz gegen Müll und Raser

Ahlen

Es hat sich schon einiges verbessert im Wohnumfeld am Stockpiper. Aber es bleibt auch noch genug zu tun. Dementsprechend setzt sich die Nachbarschaft gemeinsam mit dem Stadtteilbüro weiter für Entmüllung, Verkehrssicherung und mehr Spielmöglichkeiten ein.

Die Nachbarschaft am Stockpiper setzt sich für ein besseres Miteinander ein und wehrt sich gegen Vermüllung und Raserei Foto: Stadtteilbüro Süd/Ost

Auf Initiative der Nachbarschaft am oberen Stockpiper wurde das Stadtteilbüro eingeladen, um sich erneut in einem Nachbarschaftstreff vor Ort über die aktuelle Situation auszutauschen. Viele Anwohnerinnen und Anwohner sind laut Mitteilung des Stadtteilbüros genervt, da in der Siedlung viele Missstände bestehen und Lösungen kaum dauerhaft zu finden sind, so der allgemeine Tenor.

Wiederkehrend sei die Vermüllung sowohl in der Siedlung als auch im direkten Umfeld, berichtet Martina Kleinikel als direkte Anwohnerin. Das Stadtteilbüro hatte den Kontakt zum Baubetriebshof Stadtreinigung intensiviert und auch die Hausverwaltung von der ­Peach property group mit einbezogen. „Die Situation hat sich wesentlich verbessert, die großen Müllberge sind verschwunden“, äußerte sich Hermann Huerkamp, der Leiter des Stadtteilbüros Trotzdem könne im Bereich der Vermüllung noch einiges besser werden, da sind sich alle Beteiligten einig.

Missachtung von Tempo 30

Weiteres Thema ist die angespannte Verkehrssituation. Nach Berichten der Nachbarn halte sich kaum jemand an Tempo 30 auf der Straße Am Stockpiper. Gerade in den Abendstunden und am Wochenende rasten die Autos mit stark überhöhter Geschwindigkeit und ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch Kinder, über die Straße. Als Lösung wurden geschwindigkeitshemmende Maßnahmen ähnlich wie im Bereich der Zeche angeregt. Dies soll mit der Ordnungsbehörde der Stadt Ahlen besprochen werden.

Spielplatz abgebaut

Auch die Spielplatzsituation wurde diskutiert. „Wie kann die Stadtverwaltung einen Spielplatz in unmittelbarer Nähe der Mehrfamilienhäuser wegmachen?“, echauffierten sich die Nachbarinnen und Nachbarn. Ihnen liege die Sicherheit der jüngeren Kinder am Herzen. Der direkt an die Bebauung anschließende Spielplatz zwischen Amselweg und Stockpiper wurde programmgemäß im Rahmen des Spielraumkonzepts aufgegeben, stellte Hermann Huerkamp fest. „Der Eigentümer ist in der Pflicht, auch für Spielangebote zu sorgen“, ergänzte Quartiersmanagerin Karina Krzewina. Die Verwaltung habe den Spielplatz Am Knüppelsberg saniert und ausgebaut. Nun soll auch in der Frage „Spielmöglichkeiten für jüngere Kinder direkt in der Siedlung“ Kontakt zu dem Eigentümer und der Hausverwaltung gesucht werden. Abschließend resümierte Hermann Huerkamp: „Wir sind auf einem gutem Weg, bleiben im Gespräch, aber einiges liegt auch noch vor uns.“

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