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Projekt „Jugend stärken im Quartier“ endet nach sieben Jahren

Einzelne Projekte bestehen weiter

Ahlen

Ob Schulabbrecher, Schulverweigerer oder Menschen mit Zuwanderungsgeschichte – insgesamt konnten 487 Menschen mit dem Projekt „Jugend stärken im Quartier“ erreicht werden. Auf der Abschlussveranstaltungs zogen die Kooperationspartner nach sieben Jahren eine positive Bilanz.

Eine positive Bilanz zogen die Beteiligten bei der Abschlussveranstaltung des Projekts „Jugend stärken im Quartier“. Foto: Awo

Das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ (JustiQ) ist nach sieben erfolgreichen Jahren in Ahlen beendet worden, ziehen die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung Bilanz. Um jungen Menschen im Alter von zwölf bis 26 Jahren eine Perspektive zu bieten, hätten Arbeiterwohlfahrt und Caritas dabei vertrauensvoll und engagiert mit der Stadtverwaltung zusammengearbeitet sowie Personal und Eigenmittel investiert.

Kontakte zum 487 jungen Leuten geknüpft

Ob Schulabbrecher, Schulverweigerer oder Menschen mit Zuwanderungsgeschichte – insgesamt konnten 487 Menschen auf diesem Weg erreicht werden. Und immerhin 185 von ihnen konnten erfolgreich in Schulen, Ausbildungen und Berufe geführt werden. Entsprechend positiv war die Stimmung jetzt bei der Abschlussveranstaltung im Juk-Haus, wo rund 60 Kooperationspartner zusammentrafen.

Fahrradwerkstatt bleibt Anlaufstelle

Nicht alle JustiQ-Aktivitäten kommen mit dem Projektende zum Erliegen, heißt es. Die von der Caritas betreute Fahrradwerkstatt am Wersestadion bleibt Anlaufstelle für junge Menschen, auch das Awo-Projekt „JuMaA – Junge Mütter alleinerziehend in Ahlen“ wird fortgeführt. Ansprechpartnerin Dilek Ciftci freut sich, dass der kostenlose offene Treff auf jeden Fall bis Ende des Jahres gesichert ist. Jeweils donnerstags von 10 bis 12 kommen Schwangere und Alleinerziehende im Alter bis 26 Jahre im Glückaufheim zusammen. Kinder bis zu drei Jahren sind ebenfalls dabei willkommen.

Optimistischer Blick nach vorne

Die JustiQ-Bilanz fiel äußerst optimistisch aus. Das Netzwerk habe sich im Bereich Übergang Schule – Beruf sowie in der Jugendsozialarbeit verstärkt und bilde eine gute Basis für künftige Planungen. Der Dank der Stadtverwaltung an Awo und Caritas fiel entsprechend herzlich aus.

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