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Zentrales Gebäudemanagement

Elektrisch zum Einsatzort

Ahlen

Die städtischen Hausmeister und Handwerker sind jetzt emmissionsärmer unterwegs – mit E-Autos nämlich.

wn

Für das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Ahlen bringen E-Autos viele Vorteile, wie Markus Dorgeist (l.) und Florian Schmeing (3.v.l.) berichten. Foto: Stadt Ahlen

Energie sparen und dabei das Klima schonen: Für das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Stadt Ahlen gehören beide Ziele untrennbar zusammen. „Das gilt nicht nur dafür, wie wir unsere städtischen Immobilien nach zeitgemäßen Kriterien unterhalten, sondern auch für die Fortbewegung der Beschäftigten“, berichtet ZGM-Leiter Florian Schmeing.

Noch emissionsärmer gelangen seit Kurzem Handwerker und Hausmeister auf Kontrollfahrten zu ihren Einsatzorten, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung. Für einen ausrangierten Transporter der Maler hat sich das ZGM zwei E-Autos angeschafft und dabei die höchstmögliche Förderung erhalten. Dank des Programms „Progres NRW“ konnten 40 Prozent der Anschaffungskosten gedeckt werden. „Das macht die Wege nicht nur umweltschonender, auch der Einsatz der Maler ist effizienter geworden, weil sich beide nicht mehr absprechen und ein Auto teilen müssen“, erklärt Markus Dorgeist, Verwaltungsleiter des ZGM.

Ersatz für altes Werkstattfahrzeug

Erste Erfahrungen mit E-Mobilität machte das ZGM vor etwas über einem Jahr. Als Ersatz für ein 18 Jahre altes Werkstattfahrzeug wurde ein Elektroauto geleast. „Dabei profitierten wir von einer hohen Leasingsonderzahlung, ebenfalls über das Förderprogramm des Landes“, so Florian Schmeing. Er rät allen, die sich ein E-Auto anschaffen möchten, mehr Informationen bei „NRW direkt“ einzuholen. Weil sich die Verkaufspreise in letzter Zeit verbesserten, verzichtete das ZGM bei den jüngsten Anschaffungen aufs Leasing. Für ein Einsatzfahrzeug, das nach 19 Jahren im Dienst keine TÜV-Plakette mehr bekam, rückte im Fuhrpark ein elektrisch betriebenes nach. Auch dieser Kauf sei dank einer hohen Förderung möglich gewesen. 90 Prozent gab es dazu im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes als Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Heute ist der Wagen unterwegs zu Baustellen und Dienstgebäuden.

Die in einem regulären Vergabeverfahren mit Unterstützung der Ahlener Umweltbetriebe beschafften Fahrzeuge bringen weiteren Nutzen in Cent und Euro: Die Versicherungsprämien sind gesunken, alle E-Fahrzeuge sind für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit, und die laufenden Betriebskosten mindern sich wegen der geringeren Wartungsintensivität. Den für die Akkus benötigten Strom erzeugt in Teilen die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des neuen Baubetriebshofs.

Fahrten per Fahrrad

Die Mitarbeiter des ZGM verzichten zudem – wenn möglich – auf das Auto. Florian Schmeing: „Bei gutem Wetter setzen wir uns für viele Fahrten aufs Fahrrad.“ Die Anschaffung des E-Bikes hat das Land NRW ebenfalls als Beitrag zu besserer Luft mit 90 Prozent gefördert.

Vor seinem Umzug zum neuen Baubetriebs- und Wertstoffhof hatte das ZGM schon im Hof des Technischen Rathauses an der Südstraße eine Ladesäule für E-Fahrzeuge installiert. Sie steht jetzt allen städtischen E-Autos zur Verfügung. Derzeit nutzt die Stadt Ahlen insgesamt ein Dutzend Kraftfahrzeuge mit Elektroantrieb und zwölf E-Bikes.

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