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Iranische Familie nach Jahren wieder vereint

Endlich den Sohn in die Arme schließen

Ahlen

Was für ein rührendes Schicksal: Maryam ist aus dem Iran geflohen, um ihren Sohn wiederzusehen, der einige Jahre zuvor nach Schottland gegangen war. Doch Brexit und Corona kamen dazwischen. Jetzt gab es ein Wiedersehen in Ahlen.

Nach Jahren ist die Familie wieder vereint (v.l.): Betreuerin Anne Leber, Tochter Niloofar, Mutter Maryam, Sohn Amir und Behrad, ein Freund der Familie aus Nürnberg Foto: Angelika Knöpker

Was geht in einer Mutter vor, die ihren Sohn zehn Jahre lang nicht gesehen hat und erst jetzt in die Arme schließen kann? „Das Gefühl ist so unbeschreiblich wie unwirklich“, sagt Maryam, noch immer überwältigt von einem Überraschungsbesuch ihres Sohnes Amir. 2016 war sie gemeinsam mit ihrer damals 14 Jahre alten Tochter Niloofar aus dem Iran geflohen, ohne Papiere, nur mit einer kleinen Reisetasche, in die sie das Nötigste gepackt hatte. Das Ziel: Maryam wollte ihren Sohn treffen.

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