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Programm der Stadthalle Ahlen in der Saison 2022/23

Endlich wieder Live-Entertainment

Ahlen

Ein Pressegespräch zur Vorstellung des neuen Programms – das hatte es in der Stadthalle zuletzt 2019 gegeben. Jetzt war es endlich wieder soweit. Geschäftsführer Andreas Bockholt und seine Mitarbeiterin Anja Appelbaum gaben einen Ausblick auf die Saison 2022/23 und versprachen einen „bunten Reigen“ an Veranstaltungen für alle Altersgruppen.

Von Peter Harke

Sieben Artisten, eine Leinwand, Licht und Musik – das ist „Moving Shadows“, laut Ankündigung „ein Schattentheater, das alles in den Schatten stellt. Zu erleben am 17. September in der Stadthalle. Foto: Michaela Koehler-Schaer

„Manfred Mann‘s Earth Band“ am 2. September, „Barclay James Harvest“ am 12. Mai – zwei echte Kracher stehen am Beginn und am Ende der Saison 2022/23 in der Stadthalle. „Eine Sensation für Ahlen“, findet Geschäftsführer Andreas Bockholt, solche Rocklegenden hier live erleben zu können. Live-Entertainment, schon dieses Wort ist Musik in Bockholts Ohren, der inständig hofft, dass nach zwei harten Jahren, die geprägt waren von Absagen und Verschiebungen, nun wieder bessere Zeiten kommen und alle Veranstaltungen in den nächsten Monaten wie geplant durchgeführt werden können. Insgesamt 30 Events stehen im Kalender, darunter „viele neue Sachen“, macht der Hallen-Chef neugierig auf einen „bunten Reigen“, der „vom Kind bis zum Greis“ für alle Altersgruppen etwas biete. Wobei die Grenzen häufig fließend sind.

An den Abenteuern von Jan und Henry zum Beispiel, den aus dem Kinderkanal KIKA bekannten Erdmännchen, die mit ihrer Bühnenshow am 3. November in der Stadthalle gastieren, dürften Jung und Alt ebenso gleichermaßen ihren Spaß haben wie bei „Unter Puppen“ mit Wiwaldi und dem alten Zirkuspferd Horst-Pferdinand nur eine Woche später (10. November). Auch „Tarzan – Das Musical“ am Nikolaustag (6. Dezember) verspricht Unterhaltung für die ganze Familie.

Florian Schröder drückt den Reset-Knopf

Gewissermaßen stellvertretend für die gesamte Comedy-Fraktion, die zuletzt auch wenig zu lachen hatte, drückt Florian Schröder am 8. September den Reset-Knopf: „Neustart“ heißt sein aktuelles Programm. Kollege Bernd Stelter bleibt sowieso immer Optimist: „Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende!“ heißt es bei seinem Auftritt am 15. Oktober. Wie er sind auch „Die Bullemänner“ (27. Oktober) und „Herbert Knebels Affentheater“ (17. November) seit vielen Jahren Stammgäste in der Ahlener Stadthalle. Zum ersten Mal wird deren Adresse „Mister Boombasti“ Bastian Bielendorfer am 2. März 2023 in sein Navi eingeben. Ein Heimspiel hat am 16. September die in der Wersestadt aufgewachsene Bestsellerautorin Sabine Zett, die in ihrem Bühnenprogramm „Vorsicht, Helikopter-Frauchen“ davon erzählt, wie sie auf den Hund gekommen und seitdem schon in so manches Futternäpfchen getreten ist.

Stadthallen-Geschäftsführer Andreas Bockholt und seine Mitarbeiterin Anja Appelbaum freuen sich auf die neue Saison. Foto: Peter Harke

Auf eine Traumreise wollen am 17. September die Artisten des Schattentheaters „Moving Shadows“ die Zuschauer mitnehmen. Zu realen Sehnsuchtsorten rund um den Globus führt wieder die „AZ“-Multivisionsreihe mit sechs neuen, bildgewaltigen Vorträgen. „Europas hoher Norden“ ist das erste Ziel am 24. Oktober. „Diese Reihe macht einfach großes Vergnügen“, freut sich Andreas Bockholt auf die bereits 24. Auflage. Noch länger als Veranstaltungsformat gibt es das Neujahrskonzert mit der Neuen Philharmonie Westfalen, das seit 1983 nur ein einziges Mal, 2021, wegen des Lockdowns ausgefallen ist. Wer kein Freund von Wiener Walzer und Polka ist, findet im Stadthallen-Programm ganz sicher etwas Passendes nach eigenem musikalischen Gusto: Die Bandbreite reicht von Rock und Pop über gregorianische Gesänge und Gospels bis zu den größten Hits von Udo Jürgens oder Phil Collins.

Stadthallen-Chef Andreas Bockholt

Andreas Bockholt ist nun gespannt, wie dieses reichhaltige kulturelle Angebot vom Publikum angenommen wird. „Beim Kartenverkauf stellen wir nach wie vor eine gewisse Zurückhaltung fest“, räumt er ein. Sollte Corona im Herbst und Winter wieder eine größere Rolle spielen, sei die Stadthalle aber mit einem inzwischen erprobten Hygienekonzept gut darauf vorbereitet: „Die Besucher sollen sich bei uns sicher fühlen.“

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