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B 58: Verkehr rückt auf einer Straßenseite zusammen

Eng durch die gelbe Zone

Ahlen/Drensteinfurt

Zum Start der Bauarbeiten auf der B 58 zwischen Ahlen und Drensteinfurt rückt der Fahrzeugverkehr im ersten Bauabschnitt eng zusammen. Beiden Richtungen bleibt eine Straßenhälfte. Auf der anderen wird gebaut.

Von Ulrich Gösmann

Laufschritt für die gelben Linien: Sie führen den Verkehr im ersten Abschnitt zwischen den Abzweigen Schulze Eckel und Schulze Rötering auf der Richtungsspur Ahlen jetzt eng zusammen. Foto: Ulrich Gösmann

Los geht‘s – in gelb! Dem symbolischen ersten Spatenstich zum Wochenstart folgten am Donnerstag die Markierungsarbeiten. Damit ist die B 58 im Streckenabschnitt zwischen Ahlen und Drensteinfurt jetzt auch erkennbar Baustelle. Autofahrern bleibt noch bis voraussichtlich Ende April Schonzeit. Ab dann wird ein Teil der Baustraße für Monate zur Einbahnstraße. Enger zusammenrücken müssen sie aber schon jetzt.

Sandra Beermann, Sprecherin des Landesbetriebs Straßen NRW, sieht die erste Woche als Phase der Vorbereitungen. Den Markierungen am Donnerstag würde am Freitag die abschließende Einrichtung der Baustelle folgen. Für Autofahrer heißt das im ersten Bauabschnitt: Der Verkehr zwischen den Abzweigen Prozessionsweg (Gärtnerei Schulze Eckel) und Drensteinfurter Straße (Hof Schulze Rötering) rückt eng zusammen und rollt über die Spur (inklusive Bankette), die bisher nach Ahlen führte. Auf der Gegenseite starten die Bauarbeiten für den Radweg.

Die Vorbereitungen für den Baustart laufen. Foto: Ulrich Gösmann

An Straßensubstanz geht es ab Montag (28. März) mit dem Fräsen und Aufnehmen der Bankette, um die vorhandene Asphaltfläche um einen Meter verbreitern zu können. Beermann: „Mit der provisorischen Verbreiterung kann die neue Fahrbahn soweit wie möglich in voller Breite, somit in einer hohen Qualität hergestellt werden. Man braucht keine Längsnähte in den Asphaltschichten und nur wenig Quernähte, die beispielsweise beim abschnittsweisen Bauen mit Baustellenampeln entstehen würden.“ Weiterhin ermögliche diese Bauweise, die Zeit möglichst kurz zu halten.

Sandra Beermann, Straßen NRW

Noch, betont die Pressesprecherin, könne der Verkehr zweispurig laufen. Ende April sei die Fahrbahn dann soweit vorbereitet, dass die Einbahnstraßenregelung eingerichtet werden könne. Für Autofahrer steht die Bundesstraße dann nur noch in Fahrtrichtung Drensteinfurt durchgehend offen. Wer nach Ahlen will, dem empfiehlt sich als eine Alternative ein Ausweichen auf die Walstedder Straße.

Am Straßenrand stehen die Baken auf langer Strecke für ihre endgültige Positionierung bereit. Foto: Ulrich Gösmann

Der Bund investiert – wie berichtet – 5,9 Millionen Euro in die Querschnittsumgestaltung. Die Fahrbahn verschlankt auf knapp sechs Kilometern Strecke von zwölf auf acht Meter. Das schafft Platz für einen separaten Rad- und Gehweg, der durch einen 1,75 Meter breiten Schutzstreifen getrennt ist, wie er bereits bis zur Gärtnerei Schulze Eckel angelegt ist. Auf halber Strecke weicht der Radweg für eine separate Überholspur auf Wirtschaftswege aus. Das ermöglicht auf jeweils einem Kilometer Länge ein Überholen an fester Stelle.

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