1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Erinnerung an verdiente Freunde des Bundeswehr-Standorts

  8. >

Grünkohlessen in der „Westfalen-Kaserne“

Erinnerung an verdiente Freunde des Bundeswehr-Standorts

Ahlen

Schmackhafte Wiederaufnahme einer alten Tradition: In der „Westfalen-Kaserne“ trafen sich Soldaten und Zivilisten zum Grünkohlessen.

-chw-

Treffpunkt „Westfalen-Kaserne“: Mit Matthias Harman (l.) und Henning Rehbaum (r.) bekamen Dirk Pälmer und Christoph Linnenbaum als Vertreter des Bundeswehr-Standorts Ahlen sowie Thomas Kras als Vorsitzender des Soldaten-Freundeskreises (M.) politische Verstärkung von Stadt- und Bundesebene. Foto: Christian Wolff

Gespickt mit deutlich mehr Wortbeiträgen und Rückblicken sowie erstmals im neuen Umfeld des „Trio-Gebäudes“ erlebte das traditionelle Grünkohlessen von Soldaten und Zivilisten in der „Westfalen-Kaserne“ nach zweimaligem Corona-Ausfall eine schmackhafte Neuauflage.

Freundeskreis Ahlener Soldaten - Grünkohlessen 2022 Foto: Christian Wolff

Der Freundeskreis Ahlener Soldaten, der als Ausrichter neben seinen Mitgliedern erneut Vertreter der lokalen und überregionalen Politik sowie der Vereinswelt begrüßte, festigte auf diese Weise viele Bande, die unter der langen Abstinenz gelitten hatten. Vorsitzender Thomas Kras erinnerte zunächst an die verstorbenen Mitstreiter und Unterstützer Rita Pöppinghaus-Voss, Wilfried Schmidt, Jürgen Jacob, Jürgen Klinge und Rolf Kersting. Letzterer erhielt später noch durch Helmut Ransleben und Oberst a.D. Hans Schlüter – selbst einer der Geehrten des Abends – eine besondere Würdigung, schließlich hatte Kersting, dessen Witwe Monika dem Grünkohlessen beiwohnte, seit 1966 alle Entwicklungen in der Kaserne dokumentiert, den Freundeskreis von Mitgründer Herbert Faust als Vorsitzender übernommen und im Jahr 2000 die Versöhnung über dem Schlachtfeld von Düppel / Dänemark maßgeblich auf den Weg gebracht.

Thomas Kras und Hans Schlüter Foto: Christian Wolff

Matthias Harman, der als stellvertretender Bürgermeister ein Grußwort sprach, lobte ebenso wie der Bundestagsabgeordnete Henning Rehbaum das Engagement des Freundeskreises als Brücke zwischen Stadt und Standort. „Das ist ein Vorbild für andere Städte“, sagte Harman.

Startseite