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Ortstermin mit der CDU-Ortsunion Vorhelm

„Es fehlen Fahrradständer“

Vorhelm

Vorhelmer Schulkinder, die mit dem Bus unterwegs sind, stellen ihre Fahrräder und Roller an Orten ab, die gar nicht dafür vorgesehen sind. Mehrere Anfragen erreichten dazu die CDU-Ortsunion Vorhelm.

Von Christian Wolff

Cornelia Papenfort (r.) macht auf die fehlenden Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Roller aufmerksam. Hubertus Beier und Ludger Diekmann (v.l.) können sich diese auf der Grünfläche vorstellen. Foto: Christian Wolff

Bevor sich die Busse zu den weiterführenden Schulen auf den Weg nach Ahlen und Sendenhorst machen, wird es auf der kleinen Kurve zwischen Schiege und Kahrweg regelmäßig eng. Zwischen Hecken und Gartenzäunen sammeln sich häufig Fahrräder und Roller von jungen Vorhelmern. Ähnliches geschieht auch am örtlichen „Edeka“-Markt.

Durchaus schon Räder weggekommen

Vermehrte Anfragen von Anwohnern veranlassten die CDU-Ortsunion jetzt zu einem Ortstermin. Die Kernfrage: Wo liegt das Problem und wie kann man es lösen? „Viele Schüler stellen hier ihre Räder oder Roller ab, weil es an den Bushaltestellen an der Hauptstraße an Fahrradständern oder Bügeln mangelt“, sagt Cornelia Papenfort stellvertretend für viele Betroffene. Sie deutet dabei auf eine einzelne Straßenlaterne am Kahrweg, die gleich für drei Roller genutzt wird. Hinzu komme, dass einige Sorge haben, auf der belebten Hauptstraße könnten Räder eher abhanden kommen, wenn sie nur abgeschlossen, aber nicht an ein festes Objekt gekettet werden können. „Das ist durchaus schon vorgekommen.“

Fahrräder am Kahrweg Foto: Christian Wolff

Sie habe schon mal eine Anfrage an den „Kümmerer“ der Stadt Ahlen gerichtet, ob es im Bereich Haupt- und Pankratiusstraße nicht die Möglichkeit gebe, weitere Abstellflächen für die Gefährte der Schüler zu installieren, so Cornelia Papenfort. „Das kann aber mangels Fläche nicht umgesetzt werden“, sagt sie, um gleich eine mögliche Alternative aufzuzeigen: In besagter Kurve befindet sich eine offenbar städtische Grünfläche, auf der sich Eltern wie Schüler gut einen zusätzlichen gepflasterten Abstellstreifen vorstellen können.

Gute Aussicht auf Umsetzung

„Keine schlechte Idee“, befand CDU-Vertreter Hubertus Beier in einer ersten Einschätzung. „Man muss natürlich noch Details dazu erörtern, aber wir werden diesen Vorschlag mal im nächsten Ortsausschuss vorbringen.“ Auch Parteikollege Ludger Diekmann zeigte sich beim Ortstermin überzeugt, dass es eine Lösung geben werde. Schließlich sei es ja sehr löblich, wie viel im Dorf mit dem Fahrrad gefahren wird, nicht nur unter jungen Leuten.

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