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Internationales Frauenfrühstück

Essen verbindet – auch im Lunch Club

Ahlen

Wie lernen sich Kulturen am besten kennen? Natürlich beim gemeinsamen Essen. Das Prinzip funktioniert beim Internationalen Frauenfrühstück ebenso gut wie im Kinderrestaurant Lunch Club.

Von Ralf Steinhorst

„Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“: Mit einer Fotoaktion machten die Teilnehmerinnen auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam. Foto: Ralf Steinhorst

Wie sieht die Arbeit des Lunch Clubs aus? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Internationale Frauenfrühstück (IFF) am Samstag in der Familienbildungsstätte. Heike Gründken, Geschäftsführerin des Lunch Club, stellte den Verein vor.

„Das Essen verbindet uns“, zog die Referentin sofort eine Parallele vom Lunch Club zum Frauenfrühstück. Denn über das Essen lernten sich alle besser kennen und man erlebe kulturelle Unterschiede. Die Ausgewogenheit der Speisen stehe im Vordergrund, deshalb gehörten zum Team auch zwei Ernährungsberaterinnen.

Die Kinder wirken nicht nur bei der Erstellung des Speiseplans, sondern auch bei der Zubereitung mit. Letzteres muss allerdings wegen der Pandemie zurzeit ausfallen. Heike Gründken wünschte sich eine Rückkehr in den Normalbetrieb.

Bewegung steht im Vordergrund

Die Mädchen und Jungen im Lunch Club werden durch pädagogische Fachkräfte betreut, teilweise unterstützen sie auch bei den Hausaufgaben. Beim Spielen wird Wert auf viel Bewegung gelegt, damit die Sechs- bis 14-Jährigen viel Körpererfahrung mitnehmen. Zurzeit ist der Lunch Club in der Diesterwegschule untergebracht, bald soll es aber wieder in die ehemalige Neustadtkirche zurückgehen, wo gerade neue Räume für den Verein hergerichtet werden.

Um den Lunch Club zu unterstützen, bot Brigitte Flagmeier im Rahmen der Veranstaltung Selbstgebasteltes aus ihrer Gruppe an. Der Erlös wird in die Arbeit des Kinderrestaurants fließen.

Das Internationale Frauenfrühstück bietet für Frauen am 5. Dezember (Sonntag) einen Ausflug zur Zentralmoschee nach Köln an. Die Abfahrt ist um 9 Uhr ab Eingang der Stadthalle, die Rückfahrt ist gegen 18 Uhr geplant. Der Fahrpreis beträgt fünf Euro pro Person. Neben der Moschee soll auch ein Weihnachtsmarkt besucht werden. Eine Anmeldung ist unbedingt bei Laina Remer oder der Familienbildungsstätte erforderlich, es sind nur noch wenige Plätze frei.

„Orange Day“ am 25. November

Am Ende des Frühstücks machten die Teilnehmerinnen mit einer Fotoaktion auf den „Orange Day“, den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen der UN am 25. November, aufmerksam. In diesem Jahr wird er unter anderem durch eine Einkaufstütenaktion mit dem Aufdruck „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“ begleitet. In Ahlen wird die Aktion durch das Projekt „Demokratie leben“ organisiert, Tüten können bei dessen Koordinatorin Justine Dziaduch unter

  5 97 65 kostenlos bestellt werden.

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