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„Ahlen zeigt Flagge“

Fest der Kulturen im Stadion

Ahlen

Eingebunden in die Ausstellung „Museum der Menschheit“ läuft „Ahlen zeigt Flagge“ in diesem Jahr. Als Festort ist das Wersestadion im Gespräch – der Coronabeschränkungen wegen.

Von Angelika Knöpker

Vor den Roll-ups diskutierten Vertreter von Vereinen und Organisationen über die Planung für die 13. Aktion „Ahlen zeigt Flagge“. Das Fest der Kulturen läuft am 22. August. Foto: Angelika Knöpker

„Ahlen zeigt Flagge – das Fest der Kulturen“ findet in diesem Jahr zum 13. Mal statt – und zwar am 22. August (Sonntag). Es steht unter dem Motto „Würde, Gleichwertigkeit und Respekt für alle“ und ist eingebettet in die große Freilichtausstellung „Museum der Menschheit“, die vom 3. Juli bis 23. Oktober läuft. Innosozial-Geschäftsführer Dietmar Zöller als Veranstalter informierte am Montagabend Vertreter zahlreicher Vereine und Organisationen über das Projekt des holländischen Dokumentarfotografen Ruben Timman.

„Sie passt sehr gut zu unserer Integrationsarbeit“, kündigte er an, dass vom Marktplatz bis hin zur Zeche großformatige Plakate und Banner mit Porträts von 40 Ahlenern und 25 Menschen aus aller Welt zu sehen sein werden. Teil der Ausstellung ist ein buntes Programm mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Events. Mehr als 30 Programmpunkte sind geplant: Workshops, Führungen , Theater , Musikauftritte und mehr.

Förderung durch „Demokratie leben“

Dank einer Förderung durch das Projekt „Demokratie leben“ konnte Innosozial Roll-ups für die Teilnehmer von „Ahlen zeigt Flagge“ anfertigen lassen. Unter der Headline „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ dokumentieren Vereine und Organisationen ihre Einstellung. „Das ist in Zeiten, in denen sich Rassismus ausbreitet, besonders wichtig“, machte Dietmar Zöller deutlich. Die Roll-ups sollen beim Eröffnungstag der Ausstellung und auch bei „Ahlen zeigt Flagge“ den wirkungsvollen Hintergrund bilden.

Unwahrscheinlich ist es, dass in diesem Jahr das Fest der Kulturen auf dem Zechengelände stattfinden kann. „Aufgrund der coronabedingten Auflagen können wir das Gelände nicht einzäunen“, bat Dietmar Zöller um Verständnis. Stattdessen habe man das Wersestadion im Blick, das vor vielen Jahren schon einmal Schauplatz des Festes gewesen ist.

Parade mit Flaggen

Fest steht, dass es zum Auftakt am 22. August um 11 Uhr wieder eine Parade aller Kulturen mit Flaggen geben wird. Einzelheiten werden noch rechtzeitig bekanntgegeben. Wie in den Vorjahren werden sich viele Organisationen und Vereine mit Ständen und/oder Bühnenprogramm präsentieren.

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