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Beckumer verunglückt schwer

Feuerwehr befreit Fahrer aus seinem Unfallfahrzeug

Vorhelm / Enniger

Ein schwerer Verkehrsunfall beschäftigte am Mittwochmorgen die Rettungskräfte in der Bauerschaft Pöling zwischen Vorhelm und Enniger.

Von Max Lametz

In einer Linkskurve hatte der 53-jährige Beckumer am Mittwochmorgen die Kontrolle über seinen VW verloren. Die Gründe dafür sind aktuell unklar. Foto: Max Lametz

Zahlreiche Rettungskräfte rückten am Mittwochmorgen in die Bauerschaft Pöling zwischen Vorhelm und Enniger aus. Ein 53-jähriger Beckumer wurde dort bei einem Unfall schwer verletzt und eingeklemmt. Die Straße war längere Zeit unpassierbar.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Mann mit seinem Volkswagen „Golf“ zwischen Enniger und Vorhelm unterwegs. In Höhe des Grafenwaldes bog er links in Richtung Neubeckum ab. Kurz nach einer Linkskurve prallte der Pkw aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen am rechten Fahrbahnrand befindlichen Baum.

Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte dieser dann in den Gegenverkehr und kam anschließend in einem Straßengraben zum Stehen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Um 8.25 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr-Leitstelle in Warendorf ein. Kräfte aus Enniger und Umgebung machten sich sofort auf den Weg zum Unfallort. Dort fanden sie ein großes Trümmerfeld vor. Es bestätigte sich, dass der 53-jährige Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt war und sich nicht selbstständig befreien konnte. Die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst versorgten den Mann in seinem Fahrzeug.

Ein Trupp begann währenddessen mit der technischen Rettung. „Da der Patient ansprechbar war und der Zustand soweit stabil, entschieden wir uns für eine patientengerechte Befreiung aus dem Fahrzeug“, so Einsatzleiter Dirk Viefhues. Nach gut 20 Minuten konnte der Patient an den Rettungsdienst übergeben werden. Er wurde mit schweren Verletzungen in Begleitung eines Ahlener Notarztes in eine Klinik nach Hamm transportiert.

Die Feuerwehr stellte zudem den Brandschutz an dem Fahrzeug her und sicherte dieses während der Rettung gegen ein Abrutschen in den Graben. Vor Ort waren drei Rettungswagen und ein Notarzt. Eine Zeugin, die den Unfall gesehen hatte, wurde kurzzeitig vom Rettungsdienst betreut, welcher die Frau anschließend an einen Notfallseelsorger übergab. Die Landstraße musste am morgen für mehrere Stunden gesperrt werden.

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