1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Fünf Zelte sollen voll werden

  8. >

Planung für „Neue Ahlener Woche“ 2023 beginnt

Fünf Zelte sollen voll werden

Ahlen

Für 2021 geplant, wegen Corona ausgefallen, jetzt wieder auf der Agenda der WFG: Die 9. „Neue Ahlener Woche“ soll vom 24. bis 26. März 2023 auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz stattfinden. Vorausgesetzt, es machen genug Aussteller mit, um die fünf Messezelte zu füllen.

Von Peter Harke

Tollkühne Akrobatik zeigten die Mountainbiker vor drei Jahren. Das Rahmenprogramm für die 9. „Neue Ahlener Woche“ soll aber erst geplant werden, wenn feststeht, ob genug Aussteller mitmachen. Foto: Peter Harke

Das Food-Festival auf dem Marktplatz ist gerade erfolgreich über die Bühne gegangen, und das nächste Ereignis, auf das die Ahlener wegen Corona zwei Jahre verzichten mussten, steht auch schon bald ins Haus. In wenigen Tagen soll das Programm für das 35. Stadtfest vom 10. bis 12. Juni vorgestellt werden. „Es macht richtig Spaß, endlich wieder Veranstaltungen zu organisieren“, sagt Carlo Pinnschmidt. Mit etwas längerem Vorlauf macht sich der Stadtmarketingmanager der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) jetzt bereits an die Planung eines weiteren Events, das vom 24. bis 26. März 2023 in seinem Kalender steht: die 9. „Neue Ahlener Woche“ auf dem Dr.- Paul-Rosenbaum-Platz. Dessen Umbau wird nach Lage der Dinge noch nicht im kommenden Jahr beginnen, so dass er uneingeschränkt „bespielt“ werden könne.

Zelte nach Partnerstädten benannt

Fünf Messezelte – vier davon benannt nach Ahlens Partnerstädten – mit jeweils 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche sollen wieder aufgebaut werden. „Und die wollen wir auch voll bekommen“, so Pinnschmidt. „Wir starten in dieser Woche mit der Akquise“, kündigte WFG-Geschäftsführer Udo Hinkelmann gestern bei einem Pressegespräch an. Alle bisherigen Aussteller, viele von ihnen „Wiederholungstäter“, würden direkt angeschrieben. Vorrang bei der Standvergabe hätten natürlich örtliche Firmen, aber je nach der Resonanz könnte man den Radius auch auf den Kreis Warendorf ausdehnen. Hinkelmann weiß, dass die Teilnahme an einer solchen Gewerbeschau durchaus mit einem gewissen zeitlichen, finanziellen und personellen Aufwand verbunden ist, und gerade Handwerker aus der Baubranche hätten zurzeit auch so schon „gut zu tun“. Er hoffe dennoch auf eine hohe Rücklaufquote, biete die „Ahlener Woche“ doch eine tolle Gelegenheit, sich mit seinen Produkten oder Dienstleistungen einem breiten Publikum zu präsentieren und direkt mit potenziellen Endkunden ins Gespräch zu kommen.

Stadtmarketingmanager Carlo Pinnschmidt (l.) und WFG-Geschäftsführer Udo Hinkelmann beginnen mit der Planung für die 9. „Neue Ahlener Woche“. Foto: Peter Harke

Dachdecker, Gartenbaubetriebe, Banken, Versicherungen, Bauträger und Architekten sowie Fahrradhändler oder Busunternehmen gehören seit jeher zum festen Beschickerstamm der „NAW“. Zuletzt, vor drei Jahren, hatten auch die Landwirtschaft und der Verbund „Industrie Ahlen“ mit Gemeinschaftsständen Sympathiewerbung in eigener Sache gemacht. Carlo Pinnschmidt würde sich freuen, wenn sie 2023 wieder mitmachen. Bis Ende Oktober will die WFG abwarten, wie die Resonanz ist. Sind dann mindestens 70 bis 80 Prozent der Plätze vergeben, soll es ans Feintuning gehen, auch an die Ausgestaltung des Rahmenprogramms und des gastronomischen Angebots. Der Ausstellerabend wäre gesetzt. Kochshow, Kinderliedermacher oder Mountain-Bike-Parcours könnten weitere Attraktionen sein. „Schließlich“, so Pinnschmidt schmunzelnd, „sollen die Besucher für ihre vier Euro auch etwas geboten kriegen.“ Der Eintrittspreis bliebe unverändert, „moderat angepasst“ werden muss nach den Worten von Udo Hinkelmann wegen gestiegener Kosten für Zeltleihe und Security die Standgebühr. 820 Euro für die standardmäßigen 16 Quadratmeter Stellfläche inklusive Stromanschluss sind zu entrichten.

Kontakt: WFG Ahlen, Carlo Pinnschmidt, 96 43 03, E-Mail pinnschmidtc@stadt.ahlen.de

Startseite
ANZEIGE