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Gymnasium St. Michael

Für Jugendliche liegt „Future in the air“

Ahlen

98 junge Frauen und Männer haben ihr Abitur am St.-Michael-Gymnasium bestanden. Am Samstag bekamen sie ihre Zeugnisse überreicht.

Bestenehrung (v.l.): Tobias Bornemann, Jost Malczewski, Nemo Nöh, Jasmin Schumacher und Kristin Northoff. Foto: St.-Michael-Gymnasium

98 Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums St. Michael feierten am Samstag zusammen mit ihren Eltern und Lehrern ihren Abschluss.

Die Feier fand coronagerecht trotz großer Hitze auf dem Schulhof statt. Unter dem Motto „Future is in the air“ eröffnete Schulseelsorger Stefan Bagert die Feier zusammen mit Pfarrerin Dorothea Helling mit einem ökumenischen Gottesdienst. Lars Pollmeier und Antonia Steinhoff erläuterten für die Abiturienten das Gottesdienstmotto. Der Cantemus-Chor, bestehend aus Eltern, Lehrern und Schülern, gestaltete ebenso wie das Symphonieorchester den Gottesdienst mit geistlichen Gesängen und klassischer Musik. Dies war umso bemerkenswerter, da unter Coronabedingungen Proben nur sehr eingeschränkt möglich waren.

Klangvolles Symphonieorchester

Das Symphonieorchester eröffnet die anschließende Feierstunde mit einem klangvollen Solo des Abiturienten Lars Pollmeier „Potpourri für Viola und Orchester“ von Johannes M. Hummel. Es folgte nach der Begrüßung der Gäste durch Dr. Susanne Terveer das „Concerto in d-moll für 2 Violinen, Violoncello und Streicher” von Antonio Vivaldi, das von den Solisten Christina Deing und Benjamin Fischer mitgestaltet wurde.

Im Anschluss beglückwünschte Schulleiterin Mechtild Frisch die Abiturientinnen und Abiturienten zu ihrem bestandenen Abitur. Sie lobte in ihrer letzten Abituransprache die Energie der Abiturientia, sich unter widrigen Bedingungen nach einer Mischung von Homeschooling, Wechselunterricht und Präsenzunterricht zielstrebig auf das Abitur vorbereitet zu haben und es gemeistert zu haben. Das Unbeschwertsein und das Sich-Ausprobieren, beides gehöre zum Erwachsenwerden, habe in den vergangenen zwei Jahren nur sehr eingeschränkt stattfinden können. Nicht alles könne nachgeholt werden.

Jost Malczewki und Olivia Matussek Foto: Gymnasium St. Michael

In der Pandemie habe sich auch gezeigt, dass die Welt schon zuvor an Grenzen von Natur, Hektik und Überforderung gestoßen sei und dass sich neue Entwicklungen aufgetan hätten. Mechtild Frisch gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass es schon Anzeichen gebe, dass die Menschen den Blick neu auf die qualitativen Dimensionen des Wohlstands ausrichten, zu denen sie Umwelt, Gesundheit, Verbundenheit, Solidarität und Lebensqualität zählte. Sie rief die Jugendlichen dazu auf, ihre Zukunft in diesem Sinne aktiv, konstruktiv und kreativ mitzugestalten.

Mut zur Mitgestaltung

Auch die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss, die Schulpflegschaftsvorsitzende Kirsten Fischer sowie Gerd Buller als Vorsitzender des Ehemaligenvereins entrichteten den jungen Frauen und Männern ihre Grüße und sprachen ihnen Mut zur Mitgestaltung der Zukunft zu. Zu den Höhepunkten für die Abiturientinnen und Abiturienten zählten die Ansprache ihrer Mitschüler Jost Malczewki und Olivia Matussek, die mit Schmunzeln einige Erfahrungen der Oberstufe wachriefen.

Eingerahmt vom Symphonieorchester wurden nach den Grußworten kursweise die Abiturzeugnisse verteilt. Vier Jugendliche mit dem Traumdurchschnitt 1,0 wurden von ihren Tutoren mit einem Buchgeschenk ausgezeichnet: Tobias Bornemann, Jost Malczewski, der erst 16-jährige Nemo Nöh und Jasmin Schumacher. Kristin Northoff erhielt neben Tobias und Jost einen Preis für die besten Leistungen im Fach Chemie.

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