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Erstkommunion

Gebärden-Gesang nach Übungsdurchlauf

Ahlen

Sechs weitere Kinder empfingen in der St.-Ludgeri-Kirche am Sonntag ihre erste Kommunion.

Willi Stroband sang mit Noah Ornot, Jasmin Lewicki, Fiona Groß, Nick Wiesner, Johanna Plewinski und Luna Utzel-Sölker (v.l.) „Jesus Christ you are my life“. Foto: Peter Schniederjürgen

„Jesus Christ you are my life, halleluja“, sangen die sechs Kommunionkinder mit den Armen und Händen am Sonntagvormittag in der St.-Ludgeri-Kirche „Das ist das Coronalied überhaupt, denn das geht wunderbar in der Gebärdensprache für Gehörlose“, sagte Pfarrer Willi Stroband. Er machte die Bewegungen dazu vor. Es folgte ein Übungsdurchgang und die Kinder und ihre Familien sangen mit beiden Händen mit.

Reise als Wetteinsatz

Zuvor hatte Willi Stroband mit Noah Ornot, Jasmin Lewicki, Fiona Groß, Johanna Plewinski, Luna Utzel-Sölker und Nick Wiesner die Erstkommunion zelebriert. Die Erwachsenen erhielten dann Kommunion hinter einer Glasscheibe, gingen nach Sitzreihen getrennt und mit Abstand nach vorne zu dem Pfarrer.

Für die Kommunionkinder und ihre Angehörigen waren das Sakrament und das gemeinsame Singen in Gebärdensprache der Höhepunkt der Messe.

Bevor Willi Stroband seine Schützlinge dann in die privaten Feiern entließ, nahm er ihnen noch eine Wette ab: „Wer es schafft, bis zum 18. Geburtstag ohne Alkohol, Drogen und Rauchen auszukommen, mit dem oder der und auch mit Freund oder Freundin, reise ich an einen Ort seiner Wahl. Ihr bestimmt und ich zahle“, versprach der Pfarrer. Versteht sich von selbst, dass alle Mädchen und Jungen diese herausfordernde Aufgabe annahmen.

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