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Vernetzungstreffen

Geflüchtete brauchen langfristig Hilfe

Ahlen

Betül Yavas und Hassan Darraj von der Migrationsberatung der Arbeiterwohlfahrt sprachen beim Vernetzungstreffen der Caritas über die Anforderungen, die Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit leisten müssen. Wichtig deswegen: Auch die engagierten Helfer brauchen Begleitung.

Von Angelika Knöpker

Haupt- und Ehrenamtliche aus der Flüchtlingsarbeit kamen am Donnerstag bei der Caritas zusammen. Foto: Angelika Knöpker

Die Hilfsbereitschaft der Ahlener gegenüber den Flüchtlingen aus der Ukraine ist groß. Das wurde einmal mehr beim Vernetzungstreffen für Haupt - und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit deutlich. In den Räumen der Caritas hatten sich am Donnerstag mehr als 20 Interessierte zum Austausch eingefunden.

Welchen rechtlichen Status haben Geflüchtete aus der Ukraine? Wo erhalten sie Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags? Wo bekommen Gasteltern Hilfe? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des ersten Treffens nach langer Corona-Pause. Unter der Moderation von Angelina Veit, Ehrenamtskoordinatorin beim Caritasverband, wurde schnell deutlich, welche Themen aktuell Priorität haben und bei weiteren Vernetzungstreffen in Form von thematischen Kurzreferaten aufbereitet werden sollen.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Am Donnerstag stellten Betül Yavas und Hassan Darraj von der Migrationsberatung der Arbeiterwohlfahrt wichtige Informationen rund um die ersten Schritte für Geflüchtete aus der Ukraine vor. „Migration ist in Deutschland seit Jahrzehnten ein Thema und rückte zuletzt mit der Flucht tausender Menschen aus Kriegsgebieten mehr in den Fokus“, machte Hassan Darraj deutlich.

Menschen, die neu nach Deutschland kommen, stünden häufig vor organisatorischen und bürokratischen Herausforderungen und seien auf die Unterstützung der Ehrenamtlichen angewiesen. Dass dieses Engagement auch langfristig wichtig ist, betonte Betül Yavas: „Es hat eine große Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Umso wichtiger sei es, dass Ehrenamtliche, die Geflüchtete begleiten, wissen, wo sie Hilfen und Ansprechpartner finden.

Anmeldungen zum regelmäßigen Austausch und eine Aufnahme in den entsprechenden Mail-Verteiler sind bei Angelina Veit möglich unter a.veit@caritas-ahlen.de, Telefon 89 31 41. Ein nächstes Treffen soll schon in vier Wochen stattfinden.

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