1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Geimpft, genesen – Glühwein

  8. >

Wie geplant: „Ahlener Advent“ vom 3. bis 14. Dezember

Geimpft, genesen – Glühwein

Ahlen

Für Besucher wie Beschicker gilt die 2G-Regel – unter dieser Voraussetzung halten Stadt und WFG die Durchführung des „Ahlener Advents“ für verantwortbar. Bei einer Absage hätte auch der verkaufsoffene Sonntag am 12. Dezember nicht stattfinden können.

Von Peter Harke

Die ersten Hütten stehen schon. Bürgermeister Dr. Alexander Berger, die städtische Rechtsdirektorin Gabriele Hoffmann und WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch (v.l.) halten die Durchführung des „Ahlener Advents“ auf dem Marktplatz für verantwortbar. Foto: Peter Harke

AhlenZehn Meter hoch und kerzengerade ist er. Lichterketten und Kugeln sind auch schon dran. Der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz steht da wie eine Eins. Oder wie ein Ausrufezeichen hinter der „frohen Botschaft“, die Bürgermeister Dr. Alexander Berger gestern Mittag beim Pressetermin unter der Tanne verkündete: Ja, der „Ahlener Advent“ finde statt, wie geplant vom 3. bis 14. Dezember. „Wir wagen es“, sagte Jörg Hakenesch, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG). Trotz der auch in Ahlen wieder steigenden Corona-Zahlen halten Stadt und WFG die Durchführung des Budenzaubers für verantwortbar, da es sich um eine Freiluftveranstaltung handelt und weil die „gute Stube“ so geräumig ist. „Wir glauben, dass sich das hier gut verteilen wird“, so Berger, im Vertrauen in das Hygienekonzept und verbunden mit der Hoffnung, dass sich die Besucher verantwortungsvoll verhalten.

Bürgermeister Dr. Alexander Berger

„Es findet die 2G-Regel Anwendung“, erklärte die Leiterin der städtischen Ordnungsbehörde, Gabriele Hoffmann, zu den Modalitäten. Heißt: Zutritt erhält nur, wer geimpft oder genesen ist. Das gelte im Übrigen auch für die Beschicker, betonte Hoffmann und kündigte Kon­trollen sowohl durch eigene Kräfte wie einen externen Sicherheitsdienst an. Was nicht bedeutet, auf Schritt und Tritt „verfolgt“ zu werden. Wer einmal sozusagen „eingecheckt“ hat, erhält ein farbiges Bändchen fürs Handgelenk und kann sich dann frei bewegen. Berger bittet dennoch darum, auf Abstand zu achten, und da, wo es sich unvermeidbar doch mal etwas knubbelt, ei­ne Maske zu tragen. Außerdem würden zahlreiche Desinfektionsmittelspender aufgestellt.

Aufgebaut waren am Freitag auch bereits die ersten Hütten, insgesamt 19 sollen es laut Jörg Hakenesch am Ende sein, die – teilweise im Wechsel – von 27 Ausstellern „bespielt“ werden. Die bieten nach den Worten des WFG-Chefs ein breites Sortiment an, von Kerzen oder Honig, über Socken, Schmuck und Puppen bis zu Weihnachtsdeko aller Art. „Da ist für jeden was dabei“, glaubt Hakenesch. Smoker, Reibeplätzchenstand und Grillhütte sorgen für die nötige „Unterlage“, um Glühwein oder Punsch zu genießen.

Verzicht auf Eisstockbahn

Krippe, Puppenbühne und historisches Kinderkarussell werden auch in diesem Jahr nicht fehlen. Nur auf die Eisstockbahn verzichte man, bittet Jörg Hakenesch um Verständnis, um keinen geschlossenen Raum zu schaffen und um die Buden auf dem Platz noch mehr entzerren zu können.

Etwas reduziert wird auch das Rahmenprogramm. Live-Musik von den „Happy Trum­pets“ und dem Pianisten Arno Mejauschek soll es zwischendurch immer mal wieder geben. Fixe Termine sind ansonsten nur die Eröffnung am Freitag, 3. Dezember, um 16 Uhr und das Krippenspiel am Samstag, 11. Dezember, um 17 Uhr. Und natürlich der verkaufsoffene Sonntag am 12. Dezember von 13 bis 18 Uhr. Wie der Bürgermeister andeutete, der ausschlaggebende Grund für die Entscheidung, den „Ahlener Advent“ nicht abzusagen. Die Einzelhändler hätten schwere Zeiten hinter sich und seien auf das Weihnachtsgeschäft dringend angewiesen, so Berger.

Startseite
ANZEIGE