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Grundsteinlegung für aramäisches Gemeindezentrum St. Georg

Geistliche und Gläubige in Vorfreude

Ahlen

Eine feierliche Zeremonie erlebten die Gäste der St.-Georg-Gemeinde bei der Grundsteinlegung für ihre neue Kirche an der Beckumer Straße.

Von Reinhard Baldauf

Gemeindeseelsorger Yakup Zeren beth Djallo und Bischof Mor Philoxenos Mattias Nayis nahmen die Zeremonie vor. Sie wurden dabei von Pfarrer Petrus Kaya als Seelsorger von St. Johannes unterstützt. Dies ist die zweite Syrisch-orthodoxe Gemeinde in Ahlen. Dicht dabei war die ganze Zeit Erzpriester Josef Harman, ein Gründervater von St. Georg. Foto: Reinhard Baldauf

Schon kurz nach dem Ersten Spatenstich für ihr Gemeindezentrum hatte die Syrisch-orthodoxe Kirchengemeinde St. Georg am Sonntag wieder einen Festtag. Es erfolgte die Grundsteinlegung für das Gemeindezentrum an der Beckumer Straße durch Bischof Mor Philoxenos Mattias Nayis. Aus der gesamten Region waren Geistliche und Gläubige zu diesem Ereignis gekommen.

Dabei wurde auf die Einhaltung der 3G-Regelung genau geachtet. Dazu war auch ein mobiles Testzentrum am Eingang vertreten, um möglichst allen Besuchern die nötige Sicherheit zu geben.

Großes Interesse bekundet

Der Vorsitzende des Gemeinderats, Jakob Dakin, empfing den Bischof sowie die Gäste aus der Politik und führte sie zum späteren Altarraum, wo die Grundsteinlegung stattfand. Der Lehrer der Gemeinde, Sabo Hannah, begleitete mit den jungen Chören der Gemeinde die Feier. Bürgermeister Dr. Alexander betonte in seinem Grußwort, dass man lange gewartet habe, bis das Zen­trum endlich in Angriff genommen werden konnte. „Die vielen Besucher zeigen das große Interesse“, meinte Berger. Er überbrachte zugleich die Glückwünsche der Stadt Ahlen und freute sich, dass die Aramäer in der Wersestadt eine neue religiöse Heimat gefunden haben. Ausdrücklich betonte das Stadtoberhaupt: „Der aramäische Glaube ist fester Bestandteil unserer Stadt.“

Später sprach ebenfalls Henning Rehbaum (CDU-MdL) zu diesem besonderen Anlass.

Die Maße des neuen Gotteshauses neben der Paul-Gerhardt-Kirche sind bereits als Fundament zu erkennen. Viele diskutierten die Größe, die sehr übersichtlich wirkt. Insgesamt waren die Aramäer von St. Georg froh, dass sie bald ihr eigenes Gemeindezentrum bekommen und die Zeit des Provisoriums vorbei sein wird.

Bei der Grundsteinlegung wurde nicht nur ein einzelner Stein eingemauert. Viele kleine weitere Steine wurden daneben versenkt sowie Gläser mit Gegenständen, die für den Syrisch-Orthodoxen Glauben eine tiefe Bedeutung haben. Dazu kam eine Schriftrolle, auf der das Leben von St. Georg ausführlich niedergeschrieben ist.

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