Paul-Gerhardt-Schule

Gelände erhält ganz neues Niveau

Ahlen

Ein nagelneuer Lehrerparkplatz und ein komplett umgestalteter Schulhof warten nach den Sommerferien auf die Nutzer der Paul-Gerhardt-Schule. Derzeit wird dort einiges bewegt.

Christian Wolff

Ganz in den Händen der Bauarbeiter ist derzeit das gesamte Gelände der Paul-Gerhardt-Schule. Auch ein neuer Lehrerparkplatz wird angelegt.. Foto: Christian Wolff

Ein ganz neues Niveau wird der Schulhof der Paul-Gerhardt-Schule zweifellos haben, wenn dort die Bauarbeiten in wenigen Wochen abgeschlossen sind. Sogar im doppelten Wortsinn, denn das gesamte Gelände an der Harkortstraße wird derzeit angehoben, um später noch mehr Barrierefreiheit zu erreichen.

„Nicht nur der Schulhof ist Teil der Baumaßnahme. Auch neue Lehrerparkplätze werden angelegt“, sagt Stadtsprecher Frank Merschhaus im Gespräch mit unserer Zeitung. Dafür hat das Landschaftsbauunternehmen Lodenkemper bereits eine 47 Meter lange und 17 Meter breite Fläche im Eck zwischen Beckumer Straße und Halskeweg rund 70 Zentimeter tief ausgekoffert und mit Recyclingmaterial sowie einer Schotterschicht versehen. Früher befanden sich dort ein Schulgarten und eine Holzhütte. Jetzt wird an selber Stelle neu gepflastert. Die bisherigen Parkplätze im Eingangsbereich fallen im Gegenzug weg, was im Lehrerkollegium sicher für eine Umstellung sorgen wird.

Und auch auf dem Schulhof der städtischen Ganztagsgrundschule selbst hat sich schon einiges getan. Die neuen Kantensteine lassen bereits erahnen, wie großzügig die Flächengestaltung später sein wird. Mittendrin zeugen tonnenschwere Betonklumpen davon, wie viele ausgediente Fundamente die Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen in den vergangenen Tagen aus dem Boden geholt haben. Das Schild der Paul-Gerhardt-Schule, das derzeit etwas verloren auf der Wiese vor der Schule liegt, wird jedoch wieder eingebaut. Es musste aufgrund der Parkplatzarbeiten vorübergehend weichen.

Die meisten der schweren Lasten hat Mathias Huestedde bewegt. Der Baggerfahrer der Firma Lodenkemper blickt auf 15-jährige Erfahrung in diesem Metier zurück. Beim „AZ“-Besuch auf der Baustelle hat er keine Langeweile: Wieder warten eine Reihe von Kantensteinen und diverse Schotterberge auf ihn und seine Kollegen.

432 000 Euro kosten die Arbeiten im Außenbereich, davon seien 388 800 Euro durch das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG II) bezuschusst worden, wie aus dem Rathaus zu erfahren ist. Das Projekt liege derzeit voll im Zeitplan: „Begonnen zum Ferienbeginn, abgeschlossen voraussichtlich zum Ende – so sollte es sein“, sagt Frank Merschhaus, der überzeugt davon ist, dass die Kinder bei der Rückkehr aus den Ferien ihre helle Freude am neuen Spielparadies haben werden.

Im Übrigen, so der Stadtsprecher, ist die Paul-Gerhardt-Schule nicht die einzige Grundschule, an der aktuell in großem Umfang gewerkelt wird. Auch an der Martinschule tut sich so einiges. Details werden in Kürze bei einem Ortstermin verraten.

Frank Merschhaus
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