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Demokratie leben

Geld für Projekte gegen Extremismus

Ahlen

Wer demokratiefördernde Aktionen plant, kann finanzielle Unterstützung bekommen: Im Aktions- und Initiativfonds von „Demokratie leben!“ ist noch Geld übrig.

Justine Dziaduch macht darauf aufmerksam, dass noch 20 000 Euro für Demokratieprojekte zur Verfügung stehen. Foto: Stadt Ahlen

Dem Aktions- und Initiativfonds des Projekts „Demokratie leben! – Eine Idee vom Glück“ stehen bis zum Ende des Jahres noch 20.000 Euro zur Verfügung. Unterstützt werden können damit Projekte, die der Prävention von Extremismus dienen und Demokratie und Vielfalt fördern. Auch im Jugendfonds können noch Gelder für die Umsetzung von Einzelprojekten abgerufen werden. Antragsberechtigt sind alle nicht-staatlichen,gemeinnützigen Vereine und Organisationen in Ahlen.

„Wir haben noch Spielraum für weitere, wertvolle Projekte“, berichtet Projektkoordinatorin Justine Dziaduch. Obwohl insbesondere zu Beginn des Jahres aufgrund der Pandemie viele Vorhaben ausgebremst worden seien, hätten einige Maßnahmen umgesetzt werden können. So führte der Förderverein Lamberti­schule ein Präventionsprojekt zur Stärkung des solidarischen Miteinanders von Jungen und Mädchen durch. Der Lunch Club entwickelte den demokratischen Lunch-Club-Rat weiter, die Awo widmete sich einem Musikprojekt gegen Rassismus an der Fritz-Winter-Gesamtschule. Um die Stärkung sozialer Kompetenzen ging es an der Regenbogenschule.

Theaterpädagogik und Modellprojekt

Weitere Aktionen waren ein theaterpädagogisches Projekt zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen (Förderverein Diesterwegschule). Der Förderverein der Fritz-Winter-Gesamtschule engagierte sich für Zivilcourage und lehrte den Umgang mit Verschwörungstheorien und Rechtspopulismus. Kulturelle Vielfalt in Fotografien demonstrierte die Caritas. An der Mammutschule startete die Awo ein Modellprojekt, um eine gemeinsame demokratische Grundhaltung in Grundschulen zu entwickeln. Dieses Projekt soll Schritt für Schritt auf alle Grundschulen ausgeweitet werden.

Mehr Informationen zu den Förderbedingungen und zur Antragsstellung bekommen Interessierte bei Justine Dziaduch unter 5 97 65, E-Mail dziaduchj@stadt.ahlen.de.

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