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In der Ahlener Fußgängerzone

Geldübergabe nach Schockanruf

Ahlen

Zuerst der Schockanruf, dann die Geldübergabe – am helllichten Tag in der Ahlener Fußgängerzone. Jetzt sucht die Polizei Zeugen.

Symbolbild Foto: Archiv

Geldübergabe am Donnerstag gegen 14.15 Uhr auf der Oststraße inmitten des geschäftlichen Treibens der Fußgängerzone. Jetzt sucht die Polizei Zeugen. Vorausgegangen war ein Schockanruf, den eine Ahlenerin am Mittag erhielt. Sie nahm an, dass eine gute Freundin einen tödlichen Unfall verursacht habe und nur gegen eine Kaution freikommen könne. Die Betrüger blieben am Telefon hartnäckig und es gelang ihnen, die Seniorin von der Echtheit der Geschichte zu überzeugen. Die Echtheit, so die Polizei, wurde dadurch untermauert, dass das Geld zum Amtsgericht gebracht werden sollte.

Allerdings könne die Ahlenerin das Gebäude nur mit einem tagesaktuellen Coronatest betreten, so die vermeintliche Anwältin am Telefon. Da die Betrogene kein aktuelles Testergebnis hatte, erfolgte die Geldübergabe an einen Boten in der Fußgängerzone vor dem Kodi-Markt. Der Unbekannte war vermutlich zwischen 25 und 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, hatte dunkle Haare, trug ein Basecap, einen schwarzen Mundschutz, eine blaue Steppjacke und eine schwarze Hose. Hinweise unter 96 50 oder an poststelle.warendorf@polizei.nrw.de.

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