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Volksbank spendet ans Sportarchiv

Geschichte digital: Archivare scannen Dokumente

Ahlen

Im Sportarchiv freut man sich, mit der Dokumentations- und Digitalisierungsarbeit voranzukommen. Dabei hilft die Spende der Volksbank.

-wf-

Über die Arbeit mit dem neuen Buch-Scanner ließ sich Bankdirektor Michael Vorderbrüggen (l.), von den Sportarchivaren Hans Sudhoff (M.) und Michael Wigger (r.) informieren. Foto: Werner Fechner

Die Digitalisierung der Dokumente, die das Sportarchiv des Stadtsportverbands in den neun Jahren seines Bestehens vereinnahmt und geordnet hat, kann jetzt beginnen. Der dazu notwendige Buch-Scanner samt Rechner und Bildschirm wurde nämlich von der Volksbank Ahlen gespendet.

Dafür bedankten sich die Archivare am Dienstagmittag beim Besuch von Volksbankdirektor Michael Vorderbrüggen im Archivraum in der Bodelschwinghschule. Gerade die Dokumente in Form von Festschriften anlässlich der Vereinsjubiläen, Protokolle sowie weitere schriftliche Unterlagen geben Auskunft über die Geschichte von Sportvereinen. „Bei uns im Sportarchiv lagern mittlerweile schriftliche Unterlagen, die bereits Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Ursprung haben“, konnte Hans Sudhoff, Mitglied des Archivteams, Michael Vorderbrüggen berichten. Der ließ sich anschließend von Hans Sudhoff auch noch die Funktionsweise des neuen Scanners erklären. Michael Vorderbrüggen verfolgte, wie buchartige Dokumente mit dem Laser des Scanners erfasst und in Ordnern auf dem Rechner abgelegt wurden.

Dokumente sollen der Öffentlichkeit zugänglich sein

Das große Ziel der Archivare besteht in dem schrittweisen Erfassen der vorhandenen Dokumentensammlung, von der Teile in weiteren Schritten im Internet zur Verfügung gestellt werden sollen. An keiner anderen Stelle als im Sportarchiv gibt es bisher in solch großer Breite geschichtliche Rückblicke auf die Ahlener Sportvereine. „Gerade das Sammeln von sehr geschichtsträchtigen Exponaten macht uns ja so viel Spaß und wir freuen uns, wenn wir Auskünfte geben können“, lässt Dieter Massin keinen Zweifel am Selbstverständnis der Teammitglieder. Die wünschen sich eine baldige Öffnung des Archivs für eine breite Öffentlichkeit. 

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