1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Gottesdienst feiern bei 16 Grad

  8. >

Gemeindeversammlung in der St.-Josef-Kirche

Gottesdienst feiern bei 16 Grad

Ahlen

Die Besucher der Pfarrversammlung konnten Anregungen äußern, wie eine lebendige Gemeinde entstehen kann. Neben Angeboten für Mittfünfziger, Reisen und einem Seelsorgebereitschaftsdienst ging es aber auch um die Projekt Tiny Church, City Kirche, Turiner Grabtuchausstellung und nicht zuletzt um die Frage, wie man im Winter mit den gestiegenen Heizkosten umgeht.

Petra Vennekötter-Schulte notierte auch Vorschläge von Andreas Linnemann. Foto: Ingrid Kunst

Ob und welches Tiny-Church-Modell es wird, ist für den Pfarreirat der katholischen Kirchengemeinde St. Bartholomäus zurzeit nicht entscheidend. In den aktuell laufenden Pfarrversammlungen in St. Marien, St. Josef und St. Lambertus sollen vielmehr Meinungen geäußert und Ideen gesammelt werden – mit dem Ziel, lebendige Gemeinde entstehen zu lassen.

„Wir haben ein riesengroßes Bedürfnis, ihre Anliegen zu hören und wollen jetzt anpacken und etwas tun“, sagte Pfarreiratsmitglied Carola Paulmichl am Donnerstagabend zu einer Gruppe Interessierter in der St.-Josef-Kirche. Zusammen mit Pfarrer Dr. Ludger Kaulig, Lothar Weichel, Petra Vennekötter-Schulte und Ursula Schulze-Rötering informierte sie zu aktuellen Themen und den drei zukünftigen, bereits vorgestellten Projekten Tiny Church, City Kirche und Turiner Grabtuchausstellung. Für diese Schau mit dem Titel „Wer ist der Mann auf dem Tuch?“ (22. Januar bis 7. März 2023), werden noch Freiwillige für die Aufsicht in St. Marien gesucht.

Heizkosten sparen

Zu jedem der drei Projekte gab Pfarrer Dr. Kaulig eine kurze inhaltliche Einführung. Anschließend erhielten die Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre Ideen aufschreiben zu lassen. Hier standen Angebote für junge Mittfünfziger, Meditationen, Bibliodrama, moderne Karfreitagskreuzwege, Musicalreise mit kirchlichem Bezug, Rom- und Indienreise, und Seelsorgebereitschaftsdienst als Wünsche an erster Stelle.

Zur Frage „Was machen wir im Winter?“ informierte Moderator Lothar Weichel. Während der Gottesdienste werden die Kirchen auf 16 Grad geheizt, bei Nichtbesuch wird die Temperatur auf zwölf Grad gesenkt. Um weitere Heizkosten zu sparen, wird der Vorabendgottesdienst von St. Bartholomäus nach St. Marien verlegt. Die Wochenendgottesdienste werden weiter in St. Bartholomäus stattfinden. „Die Werktagsgottesdienste können in das jeweilige geheizte Pfarrheim verlegt werden“, sagte Weichel.

„Ende Januar wird Pfarrer Josef Thota uns verlassen“, verwies Weichel auf die Personalsituation. „Wir werden ihn sehr vermissen und es ist uns ein Herzensanliegen, Kontakt zu ihm zu halten“, führte Weichel aus.

Startseite
ANZEIGE