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Städtische Gesamtschule

Grammatikunterricht mit Haustieren

Ahlen

Online-Unterricht muss doch auch Vorteile haben. . . In der Tat: Haus- und Plüschtiere können zum Beispiel auch noch was lernen.

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Zeitformen und den Imperativ lernt die 6b der Städtischen Gesamtschule begeistert mit Haus- und Kuscheltieren. Foto: Städtische Gesamtschule

„Sitz!“, „Platz!“, „Schwimm!“, „Friss!“ und „Komm her!“, rufen die Schülerinnen und Schüler der 6b während der Video-Deutschkonferenz an der Städtischen Gesamtschule ihren Lehrern zu. Leibhaftig nehmen momentan noch zusätzliche „Gäste“ am Distanzunterricht teil. Zu den Schülern gesellen sich Haus- und Stofftiere. Ob Fisch oder Kaninchen, Katze oder Hund, Stoffhase oder Teddybär: Alles ist nun erlaubt, was für den Unterricht im Klassenzimmer kaum zu organisieren wäre.

Stoff im Gehirn verankern

Deutschlehrerin Dr. Stefanie Pfister und ihr Kollege Michael Meyer sind von der Resonanz begeistert. „Die Corona-Krise hat durchaus auch ihre positiven Seiten, man muss sie nur entdecken“, freut sich Michael Meyer, „und den Schülern tut es gut.“ Schließlich werde durch sinnstiftendes Lernen und ein lernförderliches Klima der Stoff richtig im Gehirn verankert. Ziel sei es, die Stimmung der Jugendlichen, wann immer es geht, aufzuhellen und positiv zu stärken. Gefühle spielen dabei eine Rolle und lassen das Gehirn richtig gut arbeiten.

Auch die Schülerinnen und Schüler sind sich einig, dass es mit Haustieren viel leichter ist, die verschiedenen Zeitformen der Verben und besonders den Imperativ zu lernen. „So macht Grammatik endlich richtig Spaß!“, freut sich Bekir. „Trotzdem hoffen wir alle, dass wir bald wieder in die Schule kommen können.“

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