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Kitzig im „Ahlener Kulturkeller“

Große Resonanz aus der Bürgerschaft

Ahlen

Die Ausstellung zum 120. Geburtstag von Alfred Kitzig steht kurz bevor. Der „Ahlener Kulturkeller“ als Ausrichter steht schon jetzt einer großen Resonanz gegenüber.

-chw-

Der inzwischen abgebrochene Kitzig-Brunnen im Stadtpark. Die Bronzetafel wurde kürzlich wieder aufgestellt. Foto: Archiv

Es scheint so, als ob Alfred Kitzig noch immer in zahllosen Ahlener Haushalten vertreten ist. Anders lässt sich die große Resonanz aus der Bürgerschaft nicht erklären, die der „Ahlener Kulturkeller“ im Vorfeld seiner Ausstellung über den bekannten Künstler aus der Wersestadt erfahren hat.

„Viele Menschen haben uns ihre Kitzig-Bilder als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Mit so einer Welle von Unterstützung haben wir nicht gerechnet“, sagt Mitorganisatorin Mechthild Massin. „Es kam so viel zusammen, dass diesmal auch weiterer Wohnraum in die Ausstellungsfläche einbezogen werden muss.“

Alfred Kitzig wurde am 9. Juli 1902 in Ahlen geboren und verstarb am 15. Oktober 1964 in Kreuth. Die Ausstellungseröffnung aus Anlass des 120. Geburtstags Kitzigs findet am 3. Juni (Freitag) um 17 Uhr für geladene Gäste im „Ahlener Kulturkeller“ an der Sedanstraße 112 statt. Ergänzt wird die Ausstellung von Radierungen, Bleistiftzeichnungen, Ölgemälden und Holzschnitten durch Originalberichte aus dem Archiv der „Ahlener Volkszeitung“, das Mechthild Massin zu diesem Zweck mehrfach besuchte. Berichte über Ausstellungen und Begegnungen mit Alfred Kitzig sind bereits in verschiedenen Ausgaben des Heimatbuches „Der beflügelte Aal“ sowie des Heimatkalenders des Kreises Beckum zu finden und lassen sich nun im „Kulturkeller“ nachlesen. Wortbilder von Elisabeth Gallenkemper, Unterlagen über die Verleihungen des Alfred-Kitzig-Förderpreises und Bilder des inzwischen weggerissenen Alfred-Kitzig-Brunnens im Stadtpark sowie der Raststation 17 auf dem „Werseradweg“ haben die „Kulturkeller“-Freunde ebenfalls zusammengetragen.

Ab 4. Juni ist die Ausstellung dann jeweils samstags von 17 bis 19 Uhr, sonntags von 11 bis 14 Uhr sowie mittwochs von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Nach Vereinbarung öffnen die Eheleute Massin auch zu anderen Zeiten gerne die Türen.

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