1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. „Größte Umweltsünde auf Ahlener Boden“

  8. >

„Rathausfreunde“ zu Solarparks

„Größte Umweltsünde auf Ahlener Boden“

Ahlen

Neue Kritik an den geplanten drei Solarparks in Vorhelm-Bahnhof: Jetzt melden sich die „Rathausfreunde“ zu Wort.

Von Dierk Hartleb

Solarpark-Plan für alten Steinbruch Foto: Stadt Ahlen

Die Rathausfreunde üben Kritik am Vorgehen der Verwaltung bei der Abstimmung über die geplanten Solarparks in Vorhelm. Zwar sei das Vorhaben im Ortsausschuss diskutiert worden, sagt der Vertreter der Rathausfreunde, aber im Planungs- und Bauausschuss sei das Vorhaben nur durchgewinkt worden.

Für einen Solarpark – es handelt sich um 330 000 Quadratmeter – ein Waldgebiet abzuholzen, sei für ihn und seine Gruppe die „größte Umweltsünde“, die auf städtischem Boden bislang zugelassen worden sei. Nicht einmal die Grünen hätte es für nötig befunden, sich in der Sitzung zu Wort zu melden. Die Klima- und Ökobilanz sei absolut negativ, kritisiert Thiemann. Bekanntlich seien Wälder wichtige CO2-Speicher und Sauerstofflieferanten und von daher unverzichtbar für das Klima. Als weiteren Sündenfall betrachtet Thiemann, dass eine Gewässerfläche verspiegelt werden soll.

Thiemann erwartet Stellungnahme

Vor der abschließenden Beratung im Rat erwartet Thiemann, dass der Tagesordnungspunkt vom Bürgermeister ausführlich vorgestellt wird.

Startseite