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Evangelische Kirchengemeinde rezertifiziert

„Grüner Hahn“ darf weiter krähen

Ahlen

Die Bewahrung der Schöpfung lautet das Gebot der Stunde. Die Evangelische Kirchengemeinde lässt sich dabei über die Schulter schauen. Und freut sich, dass sie das Umweltsiegel weiterhin tragen darf.

Von Marina Schwandt

Marion Schröder, Pfarrerin Martina Grebe, Umweltrevisorin Sabine Jellinghaus, Manfred Röttjes, Presbyter Albert Barrey und Kathrin Sievers freuen sich über die Rezertifizierung. Foto: Marina Schwandt

Die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen wurde jetzt mit dem innerkirchlichen Umweltsiegel „Grüner Hahn“ rezertifiziert. Seit sieben Jahren setzt sich die Gemeinde mit dem Thema Umweltschutz und Umweltmanagement auseinander, um ihren Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten. 2018 wurde sie dafür zum ersten Mal mit dem „Grünen Hahn“ ausgezeichnet. „Es gab keinerlei Beanstandung“, verkündete die Leiterin des Umweltteams, Pfarrerin Martina Grebe, jetzt erfreut über die Rezertifizierung.

Entwicklungen und Projekte

Für die Bestätigung des Siegels bekam Umweltrevisorin Sabine Jellinghaus einen Überblick über die Entwicklungen und Projekte der vergangenen vier Jahre. Seit 2018 ist unter anderem der Stromverbrauch in den Gebäuden um 50 Prozent reduziert worden. „Diese Reduktion des Stromverbrauchs ist ein Riesengewinn“, sagte Martina Grebe.

Das Umweltteam besteht aus Martina Grebe, Marion Schröder, Manfred Röttjes, Kathrin Sievers und Horst Schulte. Gemeinsam organisieren und gestalten sie die Bereiche Energie, Wasser, nachhaltige Beschaffung, Plastikvermeidung, Gestaltung der Außenanlagen, Arbeitssicherheit, Abfall und Verkehr und setzen ihre Ideen gemeinsam mit der Gemeinde um. „Das Großartige an kirchlichem Umweltmanagement ist, dass es dauerhaft auf der Tagesordnung steht“, konstatierte Martina Grebe: „Jeder Monat bringt seine eigenen Aufgaben mit sich.“

Bis 2040 klimaneutral

Darüber hinaus konnten in den vergangenen vier Jahren verschiedene Renovierungsprojekte durchgeführt werden, die auch ihren Beitrag zur Einsparung von CO2 geleistet haben.

„Der Blick zurück ist auch immer verbunden mit einem Blick in die Zukunft“, erklärte Martina Grebe. Die ökologischen Leitlinien der Evangelischen Kirchengemeinde sind kürzlich überarbeitet worden. Das Hauptziel ist, bis 2040 klimaneutral zu werden und so einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten. Dafür ist ein Umweltprogramm entwickelt worden, dass in Zusammenarbeit mit dem Presbyterium weitere Verbesserung ermöglichen soll.

Die Berichte der vergangenen vier Jahre sowie weitere Informationen über den „Grünen Hahn“ finden sich auch online.

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