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VHS erhält erneut Qualitätssiegel

Gute Noten für die Weiterbildungsarbeit

Ahlen

Die erneute Zertifizierung sorgt in der Volkshochschule für Freude. Und ist Anlass, auf die strategische Ausrichtung der Weiterbildungsarbeit zu schauen.

-hat-

Gutachter Horst Quante überreichte VHS-Leiterin Nadine Köttendorf (l.) die Zertifizierungsurkunde. Das freute auch Schul- und Kulturdezernentin Stephanie Kosbab. Foto: Dierk Hartleb

Die Volkshochschule Ahlen hat für weitere vier Jahre ein Qualitätszertifikat für ihre gute Bildungsarbeit erhalten. Gutachter Horst Quante überreichte VHS-Leiterin Nadine Köttendorf am Donnerstagmittag im Alten Rathaus die Zertifizierungsurkunde. Vorausgegangen war ein längerer Prozess mit einem 70 Fragen umfassenden Fragebogen, der von dem Gutachter von der Firma für Personal und Unternehmensentwicklung ausgewertet wurde. Dabei musste das VHS-Team Stellung zu elf Qualitätsbereichen beziehen. „Wir sind im April dieses Jahres intensiver in den Prozess eingestiegen“, sagte Nadine Köttendorf.

Vertreterinnen aus Sendenhorst und Drensteinfurt

Bei einem Workshop am Mittwochvormittag, an dem auch die VHS-Vertreterinnen aus Sendenhorst und Drensteinfurt teilnahmen, präsentierte Horst Quante die wichtigsten Ergebnisse seines 50-seitigen Gutachtens. Er stellte der Weiterbildungsarbeit der interkommunal arbeitenden Einrichtung insgesamt eine gute Note aus und lobte auch das gute Betriebsklima und den freundlichen Umgang mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. 80 Standorte und rund 200 Dozentinnen und Dozenten stellten an die Leitung und das gesamte Team hohe Anforderungen und seien in größeren Städten mit einem Team von 30 hauptamtlichen Kräften gleichzusetzen.

Offener Lernort für alle

Was die strategische Ausrichtung für die nächsten vier Jahre angeht, will die VHS noch mehr ein offener Lernort für die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sein, der neue Bildungshorizonte eröffnet. Stärker in den Fokus genommen werden sollen finanziell weniger gut gestellte Gruppen, um auch ihnen die Teilnahme an Bildungsangeboten zu ermöglichen. Dazu müsse auch die Sozialverträglichkeit der Gebühren überprüft werden. Darüber hinaus will die VHS die Vernetzung vorantreiben und strebt die Einrichtung einer Weiterbildungsplattform an, auf der alle Angebote gelistet sind.

Darüber hinaus kündigte Nadine Köttendorf an, dass das Alte Rathaus zentrale Anlaufstelle bleiben soll, auch wenn die VHS neue Räume in der Stadtbücherei und im künftigen Bürgerforum bekommt.

Schul- und Kulturdezernentin Stephanie Kosbab gratulierte zu der Zertifizierung, die den Stellenwert unterstreiche, die die Weiterbildung in Ahlen und den beiden Nachbarstädten habe. Sie werde die weiteren Schritte in der Weiterbildungsarbeit in ihrem Amt gern begleiten. Für Nadine Köttendorf war der Tag noch aus einem anderen Grund ein besonderer: Vor vier Jahren hat sie ihre Stelle als VHS-Leiterin angetreten.

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