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Versammlung der Initiative Schuhfabrik

Gute Stimmung trotz aller Hindernisse

Ahlen

Nicht ganz einfach waren die vergangenen zwei Jahre für die Initiative Schuhfabrik. Dennoch habe man die Pandemiezeit gut gestemmt, war sich Geschäftsführerin Christiane Busmann bei der Jahreshauptversammlung sicher.

Von Ralf Steinhorst

Der neue Vorstand der Initiative Schuhfabrik: Maike Walter, Edith Feldkamp, Inka Leifeld, Bernd Klöpperpieper, Peter Scheurer und Rocio Siekaup (oben, v.l.), Christiane Busmann, Ismail und Nikola Erdogan, Michael Leifeld und Jonas Witte (unten, v.l.). Foto: Ralf Steinhorst

Das Bürgerzentrum Schuhfabrik (Büz) hat wegen der Pandemie zwei aufreibende Jahre seit der letzten Jahreshauptversammlung hinter sich. Insgesamt wurde die Zeit mit viel Kreativität bewältigt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Trägervereins Initiative Schuhfabrik am Montagabend wurde der Vorsitzende Michael Leifeld einstimmig im Amt bestätigt.

„Das ist heute die 36. Mitgliederversammlung, eigentlich die 37.“, verwies Geschäftsführerin Christiane Busmann auf die im vergangenen Jahr ausgefallene Versammlung. Mit dem Beschluss des Lockdowns am 16. März 2020 habe das Büz schnell reagiert und bereits am 26. März seinen ersten Livestream gesendet.

Mit der „Abholbar“ konnte später auch die Gastronomie wieder laufen. Immer wieder wurde gerade dieser Bereich an die neue Inzidenzlage angepasst. Dort gab es auch einen gravierenden personellen Umbruch. Die langjährigen Mitarbeiter Dieter Bröer und Elke Klaus gingen in den Ruhestand, deren Aufgaben übernahmen Jean­nine Dorn und Hubertus Sgro.

Neue Möglichkeiten für Kultursommer

Die im Sommer vergangenen Jahres in Betrieb genommene renovierte Terrasse eröffnete mit der Möglichkeit eines Bühnenaufbaus neue Perspektiven für den Kultursommer. „Im ganzen Jahr 2020 haben die Freizeitgruppen ausgesetzt“, beschrieb Christiane Busmann das Dilemma bei der Belegung der Veranstaltungsräume. Neu war deshalb die Vermietung an Arbeitsgruppen von außerhalb. Investitionszuschüsse machten im Saal die Renovierung der Decke und der Verglasung sowie der Toilettenanlage im Obergeschoss möglich. Die Jugendarbeit wurde sowohl digital als auch analog weitergeführt.

Durch Zuschüsse, Projektförderungen und Kurzarbeit konnte die Kassenlage stabil gehalten werden. „Wir haben 2020 mit einer schwarzen Null abgeschlossen“, freute sich Christiane Busmann. Trotz aller Hindernisse sei die Stimmung im Haus gut und die Arbeit mache Spaß.

Flüchtlingsberaterin Steffi Klage bilanzierte ihren Aufgabenbereich. 133 Flüchtlinge wurden in 1000 Gesprächen beraten, oft auch auf digitaler Ebene. Sie freute sich, dass das Land die Flüchtlingsberatung stärken und ausbauen will.

Kristina Zalesskaya stellte sich als Leiterin für das neue Projekt „Dritte Orte“ vor. Foto: Ralf Steinhorst

Michael Leifeld stellte das vom Land geförderte neue Projekt „Dritte Orte“ vor, in dem im ländlichen Bereich Treffpunkte für Menschen gestärkt, aber auch Nachhaltigkeit gefördert werden sollen. Als Projektleiterin wird die Ukrainerin Kristina Zalesskaya fungieren, die sich den Mitgliedern vorstellte.

Bei den Vorstandswahlen wurde Michael Leifeld als Vorsitzender genauso einstimmig wiedergewählt wie seine Vertreterin Nikola Erdogan. Der ehemalige Schriftführer Peter Scheurer wurde zum Kassierer gewählt, neuer Schriftführer ist Christian Schneider.

Die Beisitzerposten bekleiden Ismael Erdogan, Edith Feldkamp, Bernd Klöpperpieper, Inka Leifeld, Rocio Siekaup, Maike Walter und Jonas Wöhe. Die Kasse prüfen Werner Fechner, Thomas „Mötte“ Gerullis und Hilde Schiller.

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