1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Haltestelle neues Bürgerprojekt

  8. >

An der Münsterstraße

Haltestelle neues Bürgerprojekt

Tönnishäuschen

Die Anwohner der Münsterstraße in Tönnishäuschen wollen anpacken und einen Fahrgastunterstand an der Haltestelle Blume errichten. Ein weiteres Projekt, dessen bürgerschaftliches Engagement gefördert wird.

-chw-

An der Haltestelle Blume wollen die Anwohner aktiv werden und auf privatem Grund einen Fahrgastunterstand bauen. Foto: Christian Wolff

Seit vier Jahren wohnt Anne Voß (34) schon in Ahlens kleinstem Ortsteil. In dieser Zeit habe sie schon so manchen Unfall auf der Münsterstraße miterlebt. Einige Male waren auch Kinder beteiligt. Und so ist es der jungen Mutter, aber auch den weiteren Anwohnern im Umfeld, ein echtes Herzensanliegen, dass die Bushaltestelle am Hof Blume einen Fahrgastunterstand erhält.

Dann müsse niemand mehr ungeschützt bei Wind und Wetter auf dem gefährlichen Randstreifen stehen, der nicht selten auch von großen Landmaschinen oder Lkw befahren wird, die dem fließenden Verkehr Platz machen wollen, wie die Tönnishäuschenerin aus eigener Erfahrung berichtete.

Beier: „Projekt, wie es im Buche steht“

Einstimmig beschloss der Ortsausschuss Vorhelm, in dem Anne Voß die Idee am Dienstagnachmittag vorgestellt hatte, diese Idee in Form eines bürgerschaftlichen Projekts zu fördern. Rund 5000 Euro sollen dafür fließen. Ausschussvorsitzender Hubertus Beier lobte die Initiative: „Das ist ein Projekt, wie es im Buche steht. Genauso stellen wir uns das vor.“

Über die Bushaltestelle „Tönnishäuschen – Blume“ verkehren nicht nur die Linien S 30 und R 33 zwischen Beckum und Münster, sondern auch die Schulbusse in Richtung Ahlen und Sendenhorst (Bus 333 und Bus R55). „Die Nachbarschaft hat eine große Bereitschaft, bei der Sache mitanzupacken“, berichtete Anne Voß. „Alle freuen sich sehr darauf.“

Beleuchtung über Solaranlage

Die Beleuchtung soll über eine eigene Solaranlage erfolgen. Auch an die Pflege der Anlage werde gedacht. So erkläre sich die Familie Voß bereit, für Sauberkeit zu sorgen und eventuelle „Müllecken“ rund um den Unterstand zu beseitigen. Daneben sei die Anlage eines Fahrradständers vorgesehen, denn aktuellen werden die Leezen eher unkonventionell in ein nahes Gehölz gelegt oder gestellt.

Startseite