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AUB-Vize Robert Reminghorst wechselt

Hamm freut sich auf einen hoch qualifizierten Ahlener

Ahlen

Robert Reminghorst übernimmt zum 1. Juni die Leitung der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Hamm. Noch ist er Vize der Ahlener Umweltbetriebe.

Dierk Hartleb

Umweltdezernent Volker Burgard stellte am Mittwoch Robert Reminghorst (l.) als neuen ASH-Chef vor. Foto: Stadt Hamm

Seinen neuen Arbeitsplatz am Technischen Rathaus kann Robert Reminghorst demnächst umweltfreundlich mit der Bahn erreichen. Denn zum 1. Juni übernimmt der bisherige Vize der Ahlener Umweltbetriebe die Leitung der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Hamm (ASH). „Klar freue ich mich auf die neue Aufgabe“, sprudelt es aus Robert Reminghorst heraus, nachdem er eine Stunde zuvor von Umweltdezernent Volker Burgard im Technischen Rathaus Hamm vorgestellt worden ist.

Umweltdezernent Volker Burgrad

Dort warten künftig 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Diplom-Ingenieur, der zusätzlich noch einen Masterabschluss vorweisen kann. „Wir gewinnen mit Herrn Reminghorst einen hoch qualifizierten Mitarbeiter, den hier eine Fülle von Aufgaben erwarten“, erklärt Burgard. Dazu gehört der geplante Bau eines zweiten Recyclinghofs. Darüber hinaus soll der gesamte Plan für die Müllabfuhr und den Winterdienst überarbeitet werden, nachdem im Winter 2020/21 massive Kritik am schlechten Räummanagement auf den ASH herabgeprasselt war.

Sein Steckenpferd: Die Osttangente hätte Robert Reminghorst gerne noch zu Ende gebaut. Foto: Ulrich Gösmann

Unterstehen wird Robert Reminghorst auch der gesamte Fuhrpark der Stadt Hamm, der schrittweise auf alternative Antriebsformen umgestellt werden soll. Die ersten kleinen Kehrfahrzeuge, die der ASH angeschafft hat, sind bereits elektrisch angetrieben. Auch die Pkw-Flotte soll auf E-Mobilität umgestellt werden und bei Großfahrzeugen setzt der ASH auf Wasserstoffantrieb.

„Mein Bereich in Hamm ist etwas konzentrierter“, stellt der neue ASH-Chef fest Als Vize der Ahlener Umweltbetriebe hatte er auch noch die Kläranlage und den Straßenbau als Aufgabengebiet. „Die Osttangente hätte ich gern noch zu Ende gebaut“, bekennt Reminghorst. 2015 hatte er in Ahlen angefangen und sich im Kreis der Kollegenschaft und der Politik großen Respekt erworben. Sein Weggang nach Hamm wird vielfach bedauert.

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