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Azubi-Aktion zum Social Day

Heller Anstrich macht Unterführung freundlicher

Ahlen

Der Social Day ist ein Tag für besondere Aktionen. In Ahlen griffen Azubis verschiedener Unternehmen zu Farbe und Pinsel.

Von Peter Schniederjürgen

Foto: Peter Schniederjürgen

Die neue und helle Farbe macht schon einen guten Eindruck. Jetzt ist auch der Müll weg, die Entwässerung in Ordnung und die Rad- und Fußwegunterführung an der Therese-Münsterteicher-Gesamtschule sieht schon wieder gut aus. Das ist das Ergebnis einer Aktion am Dienstag von rund 15 Auszubildenden aus Ahlener Industriebetrieben. Die veranstalten den Social Day jährlich zusammen mit der WFG und der Initiative „InDuStrie“.

In diesem Jahr entschieden sich die Akteurinnen und Akteure, diese Dunkelzone aufzufrischen. „Die Unterführung ist schon lange als düsterer Durchgang in Ahlen bekannt, da die Wände und Decke stark verschmutzt sind. Um das Gesamtbild zu verbessern, entschieden wir uns, die Wände und die Decke weiß zu streichen“, erklärt Jürgen Henke, Geschäftsführer der Metallwerke Renner.

Mit Menschen in Dialog kommen

Die Azubis kommen aus allen Bereichen, aus dem kaufmännischen wie aus dem technisch-handwerklichen Bereich und leisten die Arbeit freiwillig. „Das ist uns sehr wichtig, denn der Tag soll der Bevölkerung soziales Engagement zeigen“, so IHK-Mitarbeiter Niklas Sandmann. Er koordiniert diese Aktionen, die im Herbst im ganzen Land stattfinden. „Es ist uns wichtig, mit den Menschen in den Dialog zu kommen“, ergänzt Niklas Sandmann.

„Für uns als ausbildende Betriebe steht die Ausbildung naturgemäß weit vorn, doch ebenso ist es wichtig, Sinn für das Gemeinwohl zu schärfen“, umreißt Jürgen Henke den „Ausbildungsinhalt“ dieses Tages. Das ist für Bürgermeister Dr. Alexander Berger auf jeden Fall einen Besuch wert. „Ich freue mich über diesen Einsatz, der das Leben in unserer Stadt verbessert, das unterstützen wir gern“, so der Stadtchef. Bei den Azubis und ihren Betrieben bedankt er sich mit der WFG für die gute Zusammenarbeit. „Es ist gut, diese Verbundenheit zum Standort Ahlen zu kennen, noch schöner ist es aber sie so praktisch gelebt zu sehen.“

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