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Ferienspiele digital und analog gestartet

Hier funkt‘s für den Mammutspaß

Ahlen

Mammutspaß auch ohne Mammutstadt: Ahlens Ferienspiele sind gestartet – digital und analog. Mit Maskottchen Digimut, Freund Aal und jeder Menge Mitmachaktionen.

Von Ulrich Gösmann

Das Mammut-Morgen-Magazin auf Sendung: Miriam Hermes und Tobias Winopall stimmen mit schwingenden Hüften auf zwei Wochen digitaler Ferienspaß ein. Foto: Ulrich Gösmann

Hüften schwingen, Finger drehen – und das schon punkt halb zehn: Miriam Hermes und Tobias Winopall legen im Mammut-Morgen-Magazin einen Senkrechtstart hin, als stünden sie jeden Tag vor der Kamera. Ahlens Ferienspiele kommen am Montag aus dem Sendezentrum des Juk-Hauses all denen ins Haus, die sonst garantiert in den Burbecksort gekommen wären. Doch auch der zweite Corona-Sommer setzt auf Distanz – und Digimut. Mit dem digitale Mammut-Maskottchen geht es nun zwei Wochen auf eine Reise, die diesmal nicht in die weite Welt führt. Das Urtier will in Ahlen bleiben, um eine Party vorzubereiten, die es so noch nicht gegeben hat. Auf Abstand und nachhaltig.

Sendezentrum Juk-Haus: Von hier kommt der Ferienspaß ins Kinderzimmer. Foto:

Miriam Hermes startet „deutlich entspannter“ in den ersten Feriensendetag. Mitmoderator Tobias Winopall aufgeregter. Weil die Erwartungshaltung jetzt eine noch höhere sei. Chef vom Dienst „Mücke“ Stefan Spreehe erinnert sich allzu gut: „Im vergangenen Jahr hatten wir gerade mal drei Wochen Vorbereitungszeit. Jetzt sind wir mit den ersten Überlegungen bereits im März angefangen.“ Setzte das digitale Ferienspielformat 2020 aufs Experimentieren und Improvisieren, baut es jetzt auf Erfahrungen. „Die Qualität ist eine andere. Im letzten Jahr sind wir regelrecht ins Wasser gestoßen worden“, sagt Stefan Sprehe. Das Juk-Haus funkt jetzt nicht nur in die Kinderzimmer, sondern in die vier Standorte der dezentralen Ferienbetreuung. Mammutschule, Städtisches Gymnasium, Fritz-Winter-Gesamtschule und Diesterwegschule sind in ihren Betreuungsgruppen über Laptop oder Beamer auf Empfang. Dort starten am Montag 135 Mädchen und Jungen in Kleingruppen analog ins Ferienprogramm – stets mit einem Blick auf Digimut und seinen Freund, den Aal. Die beginnen ihre Stadtreise im Rathaus. Vom Bürgermeister erhoffen sie sich Hinweise, wo es Nachhaltiges für die Abschlussparty gibt.

Das Tagesprogramm steht. Miriam Hermes setzt den digitalen Montag aufs Papier. Foto:

Die Tagesaufgabe macht aus Zuschauern kleine Künstler. Aufzumalen ist, was an Utensilien für eine digitale Party gebraucht wird. Flink an mammutstadt.de gesendet, winkt ein Punkt in Form eines Mammutbaums. Der sich im Laufe der zwei Wochen für die Digimut-Tassenverlosung summieren lässt.

Mit Mammut-Mampf-TV geht am Mittag eine weitere Mitmach-Show auf Sendung. Betreuer der Standorte Gymnasium und Gesamtschule treten zum Kochduell an. Kartoffeln, Reis, Tomatenmark, Äpfel und Zwiebeln liegen als fünf Zutaten bereit, um ein Essen zu zaubern, das schmeckt und gut aussieht. Die Küche, die in den nächsten Tagen die meisten Stimmen bekommt, holt sich das Spielmobil für einen Ferientag an den Schulstandort.

Zeit für den Garderobenwechsel: Tobias Winopall treibt‘s gern bunt. Foto:

Weiter geht‘s am Nachmittag mit dem Mammut-Podcast, in dem täglich wechselnde Promis aus Ahlen zehn Fragen beantworten. Darunter auch die, was sie von ihren Großeltern gelernt haben? Und: Welchen Song sie wohl fehlerfrei singen können?

Der erste Abend endet, wie auch die folgenden: mit einem Kapitel aus dem Mammut-Hörbuch. Das sich durchaus als Gute-Nacht-Geschichte eigne, wie Chefkoordinator Markus Beckmann augenzwinkernd wissen lässt.

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