1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Hilfe auf dem Weg zur Kur

  8. >

Caritas-Beraterinnen laden ein

Hilfe auf dem Weg zur Kur

Ahlen

Überlastete Mütter und Väter gehen das Risiko ein, einmal ernsthaft zu erkranken. Besser ist es, rechtzeitig eine Mutter- oder Vater-Kind-Kur in Anspruch zu nehmen, empfehlen die Kurberaterinnen der Caritas.

Ein starkes Team, das guten Rat bereit hält: die Caritas-Kurberaterinnen Linda Rüzgarogragi (l.) und Nadja Littau wissen, wie sie Erholung suchenden Müttern und Vätern wirksam helfen können. Foto: Caritas

Die Nachricht war kurz, aber eindeutig: „Ich habe wieder neue Kraft für die Familie.“ Die Absenderin: eine erholte und dankbare Mutter nach drei Wochen Pause vom Alltag. Die Adressaten: das Team der Kurberatung des Caritasverbands in Ahlen.

Seit drei Jahren widmen sich Linda Rüzgarogragi und Nadja Littau der Aufgabe, rund um die Uhr geforderten und erschöpften Müttern oder Vätern Mut zu machen: Mut zu einer Auszeit – in Form einer Kur. Zwischenbilanz der Beraterinnen nach den drei Jahren: „Die Nachricht dieser Mutter zeigt, was eine Kur für gestresste Mütter oder Väter sein kann: eine echte Kraft-Tankstelle. Und wir helfen gern und ganz persönlich dabei, diese Kraftquelle auch zu nutzen.“

Erschöpfung, schlechter und zu wenig Schlaf

Eine wichtige Erfahrung: Oft gestehen sich gerade Mütter, die Tag für Tag rund um die Uhr für ihre Familie da sind, gar nicht ein, dass sie Erholung brauchen. „Erschöpfung, schlechter und zu wenig Schlaf, dazu Sorgen durch die lange Zeit der Pandemie: all dies deutet darauf hin, dass es Zeit wird für eine Auszeit, bevor aus der Belastung ein ernstes Krankheitsbild entsteht“, weiß Linda Rüzgarogragi aus Erfahrung.

Eine Erfahrung, die ihre Kollegin Nadja Littau teilt: „Gerade belastete Mütter neigen dazu, sich selbst über lange Zeiträume zu überfordern und viel zu spät zu uns zu kommen, um sich beraten zu lassen.“ Gemeinsamer guter Rat des Teams: „Nutzen Sie unser Angebot, für Ihre Familie und für sich selbst.“

Breit aufgestelltes Angebot

Dabei ist das Angebot der Caritas-Beraterinnen inzwischen so breit aufgestellt, dass der Weg zu einer Kur für erholungsbedürftige Mütter oder Väter denkbar leicht ist. Nach einem persönlichen Gespräch über Erwartungen an die Kur hilft das Team beim medizinisch begründeten Antrag an die Krankenkasse, bietet Hilfe für die Finanzierung und Rat bei der Auswahl der zahlreichen möglichen Kurhäuser. Dabei haben Mütter oder Väter die Möglichkeit, eigene Wünsche zum bevorzugten Ort zu äußern – wenn die entsprechende Klinik auf die Bedürfnisse der Erholung suchenden Patienten eingerichtet ist.

Darüber hinaus muss sich keine Mutter Sorgen machen, dass ein Kind während zu kurz kommt: „Alle Kliniken des Müttergenesungswerks sind gut vorbereitet, bieten qualifizierte Kinderbetreuung, schulbegleitenden Unterricht und Betreuung bei den Hausaufgaben.“ Vorteil für die Mütter: Sie finden endlich wieder einmal zu sich selbst, bekommen medizinische und psychosoziale Betreuung, nehmen an Gruppengesprächen teil. Und sie kommen endlich wieder einmal dazu, belastungsfreie Zeit gemeinsam mit ihrem Kind zu genießen.

Zeitig Beratung aufsuchen

Was interessierte Mütter oder Väter bedenken sollten: Wer eine Kur antreten möchte, sollte zeitig die Beratung aufsuchen und den Antrag stellen. „Jetzt ist es Zeit, sich ein Herz zu fassen und zu uns zu kommen. Denn mancher Antrag braucht schon bis zu einem halben Jahr Zeit, bis die ersehnte Auszeit endlich beginnen kann“, raten Linda Rüzgarogragi und Nadja Littau: Die auf jeden Einzelfall zugeschnittene Beratung ist selbstverständlich kostenlos. Ersten Kontakt bieten die beiden Kurberaterinnen des Caritasverbandes für Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst auch telefonisch unter der Nummer 89 31 24 oder per Mail an kurberatung@caritas-ahlen.de.

Startseite
ANZEIGE