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Elf Medienberater an der Fritz-Winter-Gesamtschule

Hilfe kommt aus dem eigenen Haus

Ahlen

Mit ihren Medienberatern schiebt die Fritz-Winter-Gesamtschule die längst eingeläutete Digitalisierung im Unterricht weiter an.

Um fast 1300 iPads kümmern sich die Medienberater der Fritz-Winter-Gesamtschule: Andreas Kölzer, Felix Keßler, Lisa Zintel, Julia Himmel, Julius Haurenherm, Lea Simon, Felix Knülle, Jonas Strukamp, Maximilian Köster und David Schinowski. Nicht auf dem Foto dabei: Marylin Manthei. Foto: Fritz-Winter-Gesamtschule

Vollen Druck auf alle Datenleitungen macht derzeit die Fritz-Winter-Gesamtschule. Denn seit dem Ende der Sommerferien läuft die Digitalisierung des Unterrichts mit I-Pads auf Hochtouren. Eine ganz wichtige Rolle spielen die zehn Medienberater der Schule: Lehrer, die Schülern und Kollegen in allen Fragen rund um Geräte, Lernplattformen und technischer Infrastruktur zur Seite stehen.

„Wir sind die Schul-Ansprechpartner für sämtliche Themen rund um den Einsatz der I-Pads“, erzählt Julius Haurenherm, der neben David Schinowski, Andreas Kölzer, Felix Knülle, Lisa Zintel, Marylin Manthei, Jonas Struhkamp, Lea Simon, Julia Himmel, Felix Keßler und Maximilian Köster einer der Medienberater ist.

Um den Einsatz der Geräte im Kollegium vorzubereiten, gab es schon in den Sommerferien Fortbildungen, seit Schuljahresbeginn kümmern sich die Medienberater hauptsächlich um die Geräte der Schüler. Dabei geht es auch darum, die Gerätesteuerung im Unterricht passend einzurichten, denn dort soll ja nicht „gedaddelt“, sondern gezielt gelernt werden.

„Unsere Hauptarbeit ist dabei, den Stundenplan und die Fächer digital so abzubilden, dass die Steuerung der I-Pads im Unterricht passt“, sagt Kollege Andreas Kölzer. Fast 20 000 Kombinationen von Schülern, Lehrkräften und Unterrichtsfächern müssen dabei zur Verwaltung und Steuerung der Geräte eingepflegt werden.

Kapazitätsgrenzen beim Datenvolumen erreicht

Derzeit sind fast 1300 I-Pads von Schülern und Lehrkräften jeden Tag im Schulnetz der Fritz-Winter-Gesamtschule unterwegs. Dabei ist für den Jahrgang 5 der Kauf der elternfinanzierten Tablet-Computer erst im späteren Verlauf des Schuljahres geplant.

„Die Kapazitätsgrenzen sind, was das Datenvolumen angeht, erreicht“, stellt Andreas Kölzer fest. Die Stadt als Schulträger habe das Problem aber vorausgeahnt und eine zusätzliche Datenleitung bestellt. Wann die komme, sei indes noch ungewiss. Grundsätzlich lobt Kölzer, der gemeinsam mit David Schinowski auch verantwortlicher Medien-Beauftragter der Fritz-Winter-Gesamtschule ist, in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit der Stadt und den Austausch mit anderen Schulen im Ahlener Schulnetz.

Den Schülern und Lehrkräften stehen die Medienberater in eigens eingerichteten Sprechstunden zur Verfügung. Dort geht es vor allem um vergessene Passwörter oder Fragen zum Umgang mit dem I-Pad. Julius Haurenherm: „Meist reicht ein Neustart und alles läuft wieder.“

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