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Freundeskreis Ahlener Soldaten lud auf die Standortschießanlage

Hohe Trefferquote auch bei ungeübten Schützen

Ahlen / Heessen

Ein spannendes Vereinsschießen mit mehreren Stechen und ein gemütlicher Ausklang nach langen Monaten ohne Veranstaltungen: So verbrachte der Freundeskreis Ahlener Soldaten den Samstag.

Von Peter Schniederjürgen

Das Zusammentreffen auf der Standortschießanlage war – abgesehen von der Mitgliederversammlung – die erste größere Veranstaltung des Freundeskreises Ahlener Soldaten seit nahezu zwei Jahren. Foto: Peter Schniederjürgen

Mit einem Vereinsschießen meldete sich am Samstag der Freundeskreis Ahlener Soldaten auf der Standortschießanlage zurück. Nach beinahe zwei veranstaltungslosen Jahren trafen sich rund 40 Mitglieder zwischen Ahlen und Heessen.

Im lockeren Rahmen kamen die alten und jungen Kameraden zusammen und maßen ihre Treffsicherheit mit dem vielgeschmähten Gewehr G 36. Aus 100 Metern Entfernung war auf die Ringscheibe zu schießen – eine Herausforderung. Die Ergebnisse standen in krassem Widerspruch zu der Land auf Land ab kolportierten Ansicht über diese Waffe. „Wir haben so gute Trefferergebnisse, dass wir beim nächsten Mal die Schwierigkeit erhöhen“, sagte Freundeskreis-Vorsitzender Thomas Kras im Anschluss an den Wettbewerb. Denn die Trefferquote lag auch bei den ungeübten Schützen bei rund 90 von 100 möglichen Ringen.

Die Sieger des Vereinsschießens im Freundeskreis Ahlener Soldaten: Fabian Recker (Platz 3), Eric Przylucky (Platz 2) und Jean Luc Hagemann (Platz 1), flankiert von Thomas Kras (l.) und Thorsten Beste (r.). Foto: Peter Schniederjürgen

Urkunden gab es für die drei besten Schützen Jean Luc Hagemann auf Platz 1, gefolgt von Eric Przyluczky auf Platz 2 und Fabian Recker auf Platz 3. Die Ergebnisse der drei Besten lagen über lange Zeit so dicht beieinander, das es zu mehrfachen Stechen kam. Letztlich konnte sich Jean Luc Hagemann beim Einzelschuss durchsetzen Nach der Siegerehrung durch den Vereinschef ging die Veranstaltung bei Würstchen, Nackensteaks und kühlen Getränken zum gemütlichen Teil über. Im neuen Zelt des Vereins saßen die Freunde, Ehemaligen und auch aktiven Soldaten zusammen und ließen den Tag bei ausführlichen Gesprächen und mit viel Freude über das langersehnte Wiedersehen ausklingen.

Verbundenheit demonstriert

Thomas Kras bedankte sich besonders bei den Soldaten, die das Schießen als Aufsicht und Leitungspersonal überhaupt erst möglich gemacht hatten. „Euer Engagement spricht für die Verbundenheit des Standortes mit seinen Soldaten, denn dieser Einsatz ist absolut freiwillig“, hob Kras hervor. Eine Wiederholung ist also nicht ausgeschlossen.

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