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Testalltag am Beispiel der „Villa Regine“

Höhere Mathematik in der Kita

Ahlen

Warum muss eine Kita-Gruppe nach sieben Positiv-Einzeltests komplett zu Hause bleiben, nach vier aber nicht? Eine von inzwischen vielen Fragen, denen Ludger Althoff, Leiter der Villa Regine in Ahlen, die Frage anschließen lässt: „Werden die Zahlen ausgewürfelt?“

Von Ulrich Gösmann

Kreativ im kleinen Kreis: Gruppenstärken reduzieren sich dieser Tage allein schon durch Elternvorsicht. Foto: Ulrich Gösmann

Die Woche beginnt für die Kita „Villa Regine“ „positiv“. Der Pooltest schlägt gleich am Montag im Hauptbetreuungsbereich an. Die PCR-Einzeltest-Auswertung macht es am Dienstagabend konkret: Vier Kinder und eine Erzieherin sind infiziert. Entwarnung für den Rest der Gruppe. Sie kehrt am Mittwoch zurück und durchläuft den Donnerstagstest negativ. Nur kurzes Aufatmen, denn plötzlich ist die Gruppe der Maxikinder positiv gelistet, die im Laufe des Freitags ihre Einzelergebnisse erwartet. Sind weniger als sieben betroffen, geht‘s am Montag am Westkamp dezimiert in eine neue Woche. Doch warum sieben? Kita-Alltag – auch in der „Villa Regine“ höhere Mathematik, dessen Regelwerk Einrichtungsleiter Ludger Althoff mittlerweile kritisch hinterfragen lässt: „Werden die Zahlen ausgewürfelt?“

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