1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ahlen
  6. >
  7. Jetzt fehlt nur noch der Segen von oben

  8. >

„Sonntagsfest“ des Caritasverbands Ahlen

Jetzt fehlt nur noch der Segen von oben

Ahlen

Die Ludgeri-Höfe stehen vor der offiziellen Eröffnung. Dazu organisiert der Caritasverband Ahlen ein öffentliches „Sonntagsfest“.

September 2021: Die Ludgeri-Höfe sind fertig bezogen, die Außenanlagen gestaltet. Im Schatten des Ludgeri-Kirchturms hat sich ein neues Quartier gebildet, das mit einem „Sonntagsfest“ offiziell eingeweiht wird. Foto: Christian Wolff

Seit gut einem Jahr schon herrscht „Leben in der Bude“. Die Ludgeri-Höfe an der Gemmericher Straße – das wirtschaftlich größte Projekt des Caritasverbands Ahlen – erfüllen ihren Anspruch als Lebens- und Gemeinschaftsraum für Bewohner wie Gäste aus dem Stadtteil Süden längst. Doch auch wenn die Häuser gebaut und bewohnt, die Bäume rundum gepflanzt sind: Die offizielle Einweihung steht – auch coronabedingt – noch aus.

Abrissarbeiten neben der St.-Ludgeri-Kirche 2018. Foto: Christian Wolff

Jetzt holt die Caritas das gemeinsam mit der St.-Bartholomäus-Gemeinde nach. Und zwar am Sonntag, 5. September, ab 10 Uhr. Zusammen mit den Ludgeri-Höfen wird auch der neugestaltete Ludgeri-Kirchplatz eröffnet. Das alles öffentlich mit hoffentlich vielen interessierten Besuchern, wünschen sich die Organisatoren. Und für die Caritas vor einem wichtigen Hintergrund, den Projektleiterin Sabine Holzkamp als Herzensangelegenheit empfindet: „Die Ludgeri-Höfe leben – jetzt fehlt nur noch der Segen von oben.“

Den Auftakt macht folglich ein ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel unter dem Motto „Baum des Lebens“. Grußworte, unter anderem von Bürgermeister Dr. Alexander Berger, schließen sich an. Geladen sind – dem Geist des Projektes folgend – neben den Bewohnern auch Besucher aus dem Umfeld, die sich im festlich-fröhlichen Rahmen ein Bild von dem hier entstandenen Lebensraum machen und bei Bratwurst und Getränken mit feiern möchten.

Erster Spatenstich für die Ludgeri-Höfe 2018. Foto: Christian Wolff

Und so präsentieren sich die Ludgeri-Höfe auch an diesem Tag so, wie die Caritas es sich immer vorgestellt und gewünscht hatte: offen für Menschen, für Begegnungen und für ein Leben in Gemeinschaft.

„Wir sind wie eine große Familie“, lautet der Satz einer Bewohnerin aus einer Senioren-Wohngemeinschaft. Dieser Satz ist für Projektleiterin Sabine Holzkamp ein schöner Beweis dafür, dass die Konzeption aufgegangen ist. Ihre erste Zwischenbilanz, in die Caritas-Geschäftsführer Heinrich Sinder gern einstimmt, ist entsprechend positiv: „Betreutes und bezahlbares Wohnen, ob in Einzel-Einheiten oder in einer der zwei Wohngemeinschaften, dazu Begegnungsräume auch für die Menschen aus der Umgebung. Hier ist ein großer Wunsch Wirklichkeit geworden.“

Startseite