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Überraschung bei dritter Sommerkirche

Jugendliche am Grill

Ahlen

Würstchen im Brötchen rundeten die Sommerkirche am Donnerstag ab. Aber es gab auch ein ernstes Thema, das Pfarrer Markus Möhl in seine Predigt aufnahm.

Von Marina Schwandt

Joschua und Jona Schwandt, Hendrik Scheffler und Mario Gramse-Römer beim Grillen. Die Jugendlichen treffen sich immer donnerstags im Jugendraum der Pauluskirche. Foto: Martina Schwandt

An sechs Donnerstagen in den Sommerferien finden in der evangelischen Pauluskirche immer um 20 Uhr Andachten mit musikalischer Gestaltung der Möglichkeit zum persönlichen Segen statt. Am vergangenen Donnerstag gab es schon die dritte Sommerkirche und für diesen Gottesdienst hatte sich die Jugendgruppe der Gemeinde etwas Besonderes ausgedacht. Die sechs Jugendlichen hatten eine Grillaktion initiiert und Würstchen im Brötchen und Getränke angeboten.

Treffen seit zwei Jahren

Die Gruppe, bestehend aus Leonie-Sophie Lippka, Lina Sophie Kraus, Kiara Leonie Bernzen, Mario Gramse-Römer und Joschua und Jona Schwandt, trifft sich seit etwa zwei Jahren unter der Leitung von Pfarrerin Martina Grebe und Hendrik Scheffler einmal die Woche, derzeit immer donnerstags. Gemeinsam gestalten die Jugendlichen den Jugendraum in der Pauluskirche und unternehmen verschiedene Aktionen wie zum Beispiel dieses Grillen.

Die Gruppe sei ein „zartes Pflänzchen Jugendarbeit“, sagte Pfarrer Markus Möhl und bedankte sich für das Engagement der Jugendlichen. Für die kommende Woche ist eine weitere Grillaktion vor dem Gottesdienst geplant.

Rita Röller und Reinhold Leuthardt verabschiedeten die Gemeinde mit „Dank sei dir, Herr“. Foto: Martina Schwandt

Die Predigt der Sommerkirche stand im Zeichen der Schöpfung und der aktuellen Flutkatastrophe in Deutschland. Die Bewahrung der Schöpfung ist zentrales Thema des christlichen Glaubens. Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden in der Gemeinde sehr ernst genommen, erklärte Markus Möhl. Aber dennoch werde immer noch aus der Fülle geschöpft, „die wir schon gar nicht mehr haben“. „Was soll das?“, könnte Gott möglicherweise fragen, wenn er seine Reaktion auf den menschlichen Umgang mit seiner Schöpfung verbalisieren würde. Es brauche nicht nur verantwortungsvolles Handeln von allen, so Pfarrer Möhl, sondern auch Liebe. Dann hätten Ausbeutung und Gier keine Chance mehr.

Spendenaktion für Flutopfer

Die Ahlener Gemeinde beteiligt sich an einer Spendenaktion für die Opfer der Flutkatastrophe. Nähere Informationen finden sich auf der Website.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst am Donnerstag von Kirchenmusiker Reinhold Leuthardt am Klavier und Rita Röller (Gesang). Sie brachten unter anderem das Lied „Dank sei dir, Herr“ von Georg Friedrich Händel zu Gehör.

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