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Schützengemeinschaft Ahlen wählte

Jürgen Seiler zum Ehrenmitglied ernannt

Ahlen

Einiges nachzuholen hatte die Schützengemeinschaft Ahlen (SGA), denn seit 2019 hatte es keine Mitgliederversammlung mehr gegeben. Dafür gab es viel Positives zu berichten und ein neues Ehrenmitglied zu würdigen.

Von Christian Wolff

Der alte und neue Vorstand: Herbert Schweer, Björn Ellefred, Markus Bornemann, König Peter Klösener, Dietmar Kupfernagel, Ehrenmitglied Jürgen Seiler, Ingo Rütten, Norbert Gosda und Nick Drewer (v.l.; es fehlt Holger Steffensmeier). Foto: Bornemann

Bereits die zweite Veranstaltung innerhalb von vier Tagen absolvierte jetzt die Schützengemeinschaft Ahlen (SGA). Nachdem der Verein vergangenen Samstag zur traditionellen Kranzniederlegung einlud, bat der Vorstand am Dienstagabend zur ersten Jahreshauptversammlung seit 2019 in die Stadthalle.

„Die letzte Versammlung ist nun exakt 879 Tage her“, erinnerte der Vorsitzende Dietmar Kupfernagel zu Beginn. Mit insgesamt 15 Tagesordnungspunkten galt es zwei Jahre aufzuholen, was die Versammlung auch innerhalb von zwei Stunden eifrig umsetzte.

Aktuell 314 Mitglieder

Der Verlesung verstorbener Mitglieder und einer Schweigeminute folgte der Geschäftsbericht. Darin stellte Geschäftsführer Björn Ellefred die aktuellen Mitgliederzahlen für 2019 und 2020 jeweils in getrennten Berichten vor. Aktuell zählt die SGA 314 Mitglieder. Und trotz zweier schwieriger Pandemiejahre verbuchte sie 18 Eintritte. Gleichwohl fiel die Mitgliederzahl um neun.

Kassierer Markus Bornemann verwies trotz des diesjährigen Beitragsverzichts auf eine „grundsolide Kassenlage“. Und: „Ohne Schützenfest sparen wir einen Großteil der Ausgaben und beschränken uns im Wesentlichen auf Portokosten und Ähnliches.“, so Bornemann. Eine anstandslose Kassenführung attestierten die Kassenprüfer Joel Gollnisch und Ralf Schulz-Kirst der Versammlung und beantragten anschließend die Entlastung des Vorstands. Die Mitglieder folgten dem Vorschlag einstimmig.

Dietmar Kupfernagel Foto: Bornemann

Auch die Abteilungshauptleute gaben verschiedene Berichte zu den vergangenen zwei Jahren ab. Die Damenkompanie war beispielsweise Paintballspielen, während die zweite Kompanie zum „Herbstmanöver“ ins Schullandheim Winterberg aufbrach. Eine Wiederholung ist bereits geplant. Das Offizierskorps veranstaltet dieses Jahr noch ein internes Sommerfest und die Avantgarde hat die Pandemie mit einem internen Wettbewerb sowie Frühschoppen überbrückt. Die Handstock-Kompanie hat mit Andreas Lüggert einen neuen Hauptmann gewählt und plant nun weitere Veranstaltungen.

Bei den Wahlen wurde der gesamte Vorstand einstimmig unter Leitung von Dr. Andreas Kirst wiedergewählt. So fungiert Dietmar Kupfernagel weitere vier Jahre als Vorsitzender und wird für mindestens zwei Jahre von Herbert Schweer vertreten. Ebenfalls für zwei Jahre gewählt wurden Björn Ellefred (Geschäftsführer), Nick Drewer (Vize-Geschäftsführer), Markus Bornemann (Kassierer), Ingo Rütten (Oberst), Holger Steffensmeier (Major) und Norbert Gosda (Beisitzer). Alle nahmen ihre Wahl dankend an. Als Kassenprüfer fungieren für die kommende Zeit Berhard Beier (zwei Jahre) und Jürgen Seiler (ein Jahr). Kommendes Jahr bleibt die Gaststätte „Bürger-Eck“ das Vereinslokal der Grünröcke.

In geregeltes Verfahren zurückkehren

Nachdem für 2021 der Mitgliedsbeitrag aufgrund mangelnder Veranstaltungen ausgesetzt wurde, beschloss die Versammlung, ab 2022 wieder in einen geregeltes Einzugsverfahren zu gehen.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ schlug der Vorsitzende Dietmar Kupfernagel auf Vorschlag des Vorstands Jürgen Seiler als Ehrenmitglied vor. Seiler habe dem Verein in verschiedenen Vorstandsfunktionen in den vergangenen Jahren „einen herausragenden Dienst erwiesen und insbesondere weit über zehn Jahre als Oberst seine Spuren hinterlassen“. Die Versammlung folgte dem Vorschlag einstimmig.

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