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Karnevalsgesellschaft wählt Vorstand und Sessionsmotto

„Karibik und Piraterie in Klein Köln“

Vorhelm

Was ist in den nächsten Monaten möglich? Die Vorhelmer Karnevalisten planen – vorsichtig, aber zuversichtlich.

Von Ralf Steinhorst

Foto: Ralf Steinhorst

Mit Zuversicht, aber auch einer Portion Unsicherheit aufgrund der Coronasituation, plant die KG Klein Köln die anstehende Karnevalssession. Dementsprechend wurde auf der Mitgliederversammlung im Vereinsheim der TuS Westfalia Vorhelm über das Sessionsmotto abgestimmt. Das wird „Karibik und Piraterie in Klein Köln – das gab‘s noch nie“ heißen. Zudem wurde der Vorstand neu gewählt, Präsident bleibt Martin Labus.

In seinem ersten Rechenschaftsbericht berichtete Präsident Martin Labus von ersten Annäherungen mit den Ahlener Karnevalisten, nachdem es in den letzten Jahren zu einem teils zerstrittenen Verhältnis gekommen war: „So weit ist alles gut, mehr aber auch nicht.“

Aufgrund der Pandemie waren die letzten Monate ereignisarm. So war das „Verabschieden des Simplizissimus in den Sommerurlaub“ vor Aschermittwoch 2020 das letzte große Ereignis: „Dass er da immer noch ist, hat sich niemand vorstellen können.“ Immerhin habe sich mit den „Konfettis“ unter der Leitung von Thorsten Zenker eine neue Gruppierung innerhalb der KG gebildet.

Verleihung von Ehrennadeln

Für die Session 2021/2022 hofft Martin Labus, den Simplizissimus aus dem Sommerurlaub wieder zurückholen zu können. So sollen einige der neuen Ehrennadeln am Elften im Elften erstmals verliehen werden. Auch die Gruppen bereiten sich auf die kommende Session vor, bei den tanzenden Abteilungen sind die Trainer allesamt an Bord geblieben. Bei den Senatoren sind neue Ernennungen in Vorbereitung, am 4. Dezember soll die Taufe beim Senatorenessen erfolgen. Für den 19. Februar ist der Galaabend geplant, für den 20. Februar der Kinderkarneval. Der Saal im Hof Münsterland ist dafür bereits gebucht. „Ob wir feiern können, wissen wir natürlich noch nicht“, blickte Martin Labus unsicher in die Zukunft.

Sicher wird der Weihnachtsmarkt an der Feuerwache wegen einer zu aufwändigen Organisation ausfallen, unter anderem müsste das Gelände aus Hygieneschutzgründen eingezäunt werden.

Die aufgrund der letzten ausgefallenen Mitgliederversammlung versetzten Wahlen brachten im Vorstand keine Veränderungen. Für ein Jahr im Amt bestätigt wurden der erste Vizepräsident Detlef Karl und Hofmarschall Dennis Leinkenjost. Präsident Martin Labus, der zweite Vizepräsident Frank Schroers, Geschäftsführer Stephan Fährenkemper sowie Säckelmeisterin Jeanette Bücker wurden für zwei Jahre wiedergewählt. Alle Wahlvorgänge endeten einstimmig.

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