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Spanier übernehmen zweite Gastro am Markt

„Karma“ macht den Keller wieder zum späten Treffpunkt

Ahlen

Das gastronomische Karussell dreht sich weiter: Manuela und Augusto Ramirez de las Casas deza, die bereits ein spanisches Restaurant am Markt betreiben, sind von nun an auch Chefs im Keller gegenüber. Neuer Name: „Karma".

Von Christian Wolff

Unter dem Namen „Karma“ eröffnen Manuela und Augusto Ramirez de las Casas deza an diesem Freitag den Keller am Marktplatz wieder. Im Hintergrund deutet sich schon das neue Logo an. Foto: Christian Wolff

Die frischen Pinselstriche am urigen Eisengeländer der Kellertreppe trocknen noch in der Sonne, als Manuela und Augusto Ramirez de las Casas deza die letzten Kartons ins Lokal unter dem Haus Pieper tragen. Es ist kein Geheimnis mehr: In Ahlens guter Stube eröffnet das Spanier-Duo an diesem Freitag ein weiteres gastronomisches Standbein.

Langfristig nur einen Ruhetag

Die bekannten Gesichter aus dem Restaurant, das sich schräg gegenüber im ehemaligen Konradt-Bau etabliert hat, machen aus der seit Dezember 2021 geschlossenen „Alten Liebe“ – so hieß der Keller von 2017 an unter Regie von Henning Gosda – das „Karma“, zunächst immer freitags und samstags zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens. Gepflegte Getränke und frische Cocktails sollen nach monatelanger Trockenzeit wieder über Theke und Tische gereicht werden. Dazu wurde auch im Inneren einiges verändert.

„In Kürze wollen wir die Öffnungszeiten auch deutlich ausweiten und jeden Tag, außer dienstags, ab 17 Uhr öffnen“, verrät Manuela Ramirez de las Casas deza. Wenn das Wetter mitspielt, sollen schon an diesem Wochenende auch vor dem Gebäude Tische und Stühle aufgestellt werden. „Ahlen braucht einfach wieder so einen späten Anlaufpunkt in zentraler Lage. Wir sind motiviert, das anzupacken.“

Willkommensgetränk und Canapés

Die Neueröffnung ziehen die neuen Keller-Betreiber bewusst auf zwei Tage – jeweils mit Willkommensgetränk und Canapés sowie diesen Freitag zusätzlich mit DJ Benno Morawieczy. Kleine Speisen soll es auch geben. „Aber nichts Spanisches“, sagt die Gastronomin. Da setze sie eher auf die indische Schiene. Ein Koch vom Fach ist engagiert, die Speisekarte bereits im Druck.

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