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Kreis und Staatsschutz widersprechen Behauptung des DRK Warendorf

Keine aktive Salafisten-Szene in Ahlen

Ahlen

Vereinzelte Sympathisanten ja, eine ganze Szene nein – der Staatsschutz kann die Aussage des Geschäftsführers des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Warendorf, in Ahlen gebe es eine aktive Salafisten-Gemeinschaft, nicht bestätigen.

Dierk Hartleb

Polize i, Staatsschutz und der Kreis Warendorf können die Aussage, in Ahlen gebe es zurzeit eine „aktive Salafistenszene“ nicht bestätigen. Diese Behauptung hatte Jens Peters, der Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Warendorf, im Zusammenhang eines kürzlich wieder in der Internet-Plattform „Youtube“ aufgetauchten Videos aufgestellt.

Der Film zeigt ausrangierte DRK-Fahrzeuge mit WAF-Kennzeichen, die von der islamischen Hilfsorganisation Ansaar International genutzt werden (die „AZ“ berichtete). Die in Düsseldorf ansässige Organisation wird wegen ihrer Nähe zum radikalen Islamismus intensiv vom Verfassungsschutz beobachtet.

Eine Sprecherin des Staatsschutzes Münster sagte, ihrer Behörde lägen keine Hinweise auf verstärkte Aktivitäten von Salafisten im Raum Ahlen vor. Ein Sprecher des Kreises Warendorf bestätigte lediglich, dass vereinzelte Sympathisanten bekannt seien, die über das ganze Kreisgebiet verstreut seien. Von einer Szene könne allerdings keine Rede sein.

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