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Antrag der SPD-Fraktion

Keine Überholverbot-Schilder im Kreisel

Ahlen

Keine Überholverbotsschilder im Kerkmann-Kreisel. Die Ahlener SPD-Fraktion hatte in einem Antrag auf Gefahrenstellen hingewiesen. Die Verwaltung winkte im Fachausschuss ab.

-gös-

Fahrradfahrer dürfen im Kerkmann-Kreisel weiter überholt werden. Foto: Ulrich Gösmann

Ins Leere lief die SPD-Fraktion am Donnerstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität mit ihrem Antrag, zum Schutz von Radfahrern an besonderen Gefahrenstellen die neuen Verkehrsschilder „Überholverbote von Radfahren­den“, die vor zwei Jahren eingeführt wurden, aufzustellen. Besondere Gefahrenstellen seien aktuell der Kreisel am Kerkmann-Platz und der in der Ortsdurchfahrt Dolberg. In beiden Fällen sei die Straßenführung so eng, dass bei einem Überholvorgang der Mindestabstand von 1,50 Metern innerorts nicht eingehalten werden könne. Rechtsdirektorin Gabriele Hoffmann winkte ab: Es sei im Stadtgebiet und in den Ortschaften keine Stelle bekannt, an der das in Betracht käme. Die Kreispolizei teile die Sicht der Verwaltung. Beispiel Kerkmann-Kreisel: Dort sei alles auf ganzer Runde übersichtlich. Hoffmann: „Wenn ich nicht überholen kann, dann überhole ich auch nicht. So einfach.“ Thomas Kozler zog den Antrag kurzfristig zurück – mit der Begründung: „Ich sehe, dass es da noch was zu tun gibt.“ Meinte auch Parteikollege Frederik Werning – und warf einen gezielteren Blick auf die letzten Meter vor der Unterführung am Kerkmann-Platz. Hier ergäben sich immer wieder Situationen, in denen Radfahrende Verkehrsunfällen nur ganz knapp entkämen. Das Thema sei noch nicht vom Tisch.

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