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Sekundarschule

„Kiss and go“ schafft Entzerrung

Ahlen

Die Sekundarschule bekommt zurzeit eine sogenannte „Kiss and go“-Zone.

Christian Wolff

Vor der Sekundarschule entsteht derzeit eine „Kiss-and-go“-Zone. Unterdessen wird auch die benachbarte Jahnwiese für Bauarbeiten vorbereitet. Foto: Christian Wolff

Baufahrzeuge lassen den Verkehr auf der Sedan­straße neuerdings Umwege fahren: Vor der Sekundarschule entsteht eine „Kiss-and-go“-Zone. Was unter Fachleuten längst eine gängige Bezeichnung ist, löst bei Laien sicher Schmunzeln aus, meint Stadtsprecher Frank Merschhaus und erklärt‘s im „AZ“-Gespräch: „Gemeint ist eine kreisverkehrähnliche Ausstiegszone.“

Dieses Rondell soll künftig die mitunter chaotischen Verkehrszustände während des Schulbetriebs entzerren, die immer wieder beklagt werden. Sie sollen vor allem das Aufkommen von Eltern mit ihren Fahrzeugen abfedern, die ihre Kinder samt Ranzen morgens fast bis ins Klassenzimmer begleiten oder beim Abholen ihres Nachwuchses auf der Busspur parken. Nicht nur die Anwohner, deren Einfahrten und Privatparkplätze ständig zugeparkt werden, beschwerten sich in der Vergangenheit.

Von der neuen Zone aus gehen die Schüler die letzten Schritte dann alleine. Das verhindert gefährliche Situationen in der Zufahrtsstraße zur Schule, beispielsweise wenn Autos rückwärts ausparken und viele Kinder unterwegs sind.

Gerade mit Blick auf das neue Wohngebiet, das neben der Sekundarschule entsteht, sah die Stadt Handlungsbedarf. „Bewusst wird die Ferienzeit für die Bauarbeiten genutzt“, so Merschhaus. Wobei das beauftragte Bauunternehmen wohl auch noch einige Tage nach den Ferien aktiv sein wird, um die gesamte Maßnahme abzuschließen. Gleichzeitig soll nämlich auch der Lehrerparkplatz umgestaltet werden. Und später erhält die Sedan­straße noch einen neuen Schmutzwasserkanal.

Parallel dazu ist die benachbarte Jahnwiese bereits für die Neubebauung vorbereitet worden. Die alte Umfassungsmauer ist bis auf wenige Meter abgebrochen worden. Erhalten bleibt dank einer privaten Initiative das ehemalige Sportplatz-Portal mit Kassenhäuschen (wie berichtet), was nicht nur viele alte Ahlener Sportkameraden freut.

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