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Besuch am Wersestadion

Kostenloser Test nicht nur einmal pro Woche

Ahlen

Die Stadt Ahlen wirbt bei allen Bürgern für regelmäßige Corona-Tests. Bürgermeister Dr. Alexander Berger besuchte jetzt die Schnelltest-Station am Wersestadion.

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Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Mitarbeiter Franz Bußmann und Betreiber Matthias Bußmann (v.l.) halten Schnelltests für einen wichtigen Baustein in der Pandemiebekämpfung. Foto: Stadt Ahlen

In der sich verschärfenden Infektionslage bekommen Covid-19-Schnelltests eine immer wichtigere Bedeutung. „Ich möchte soweit gehen und wage die Behauptung, Schnelltests retten Leben“, sagt Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Es sei ein Dienst am Allgemeinwohl, wenn sich symptomfreie Menschen regelmäßig testen lassen. Unerkannt bleibende Infizierte trügen das Virus in die Bevölkerung, was in manchen Fällen „nach ein paar Wochen schlicht und einfach den Tod anderer Menschen bedeuten kann“, so Berger.

Dass es dazu nicht kommen muss, darauf haben jetzt der Bürgermeister und Matthias Bußmann, Betreiber der „Drive-in“-Schnelltest-Station am Wersestadion, erneut hingewiesen. Beide räumen mit einem verbreiteten Missverständnis auf. Viele Menschen würden nämlich irrtümlich denken, sie dürften nur einmal pro Woche einen kostenlosen Bürgertest machen. „Das ist nicht richtig“, widerspricht Bußmann energisch undstellt richtig: „Der kostenlose Bürgertest kann täglich aufs Neue bei uns und den anderen Stellen, die Schnelltests anbieten, durchgeführt werden.“ Alles andere ergebe auch keinen Sinn angesichts der mittlerweile zahlreichen Anlässe, bei denen infolge der auch im Kreis Warendorf eingetretenen „Corona-Notbremse“ tagesaktuelle, negative Testergebnisse vorgelegt werden müssen.

Sich so oft wie möglich testen zu lassen bzw. selbst zu testen, sei jetzt so notwendig wie nie zuvor während der Pandemie, meint Bürgermeister Berger: „Jeder und jede sollte sich fragen, was ist mein ganz persönlicher Beitrag zur Coronabekämpfung?“ Hohe Testbereitschaft in der Bevölkerung könnte dazu beitragen, dem Krankheitserreger den Weg abzuschneiden, auf dem er ansonsten ziemlich ungebremst immer mehr Schadenunter den Menschen anrichtet.

Bedenken, die Kapazitäten könnten bei starker Nachfrage nicht ausreichen, zerstreut Matthias Bußmann. „Die Testkits gehen uns nicht aus.“ Auch seien anders als vielleicht geglaubt, keine nennenswert langen Wartezeiten zu befürchten. „Wenn wir öffnen, dann ist in der ersten Stunde viel los, ganz egal wann das ist.“ Sein Tipp: An den mobilen Teststellen besser am Mittag erscheinen, dann sei in der Regel zügiges Drankommen sichergestellt. Pro Stunde würden im „Drive-in“ rund 220 Pkw abgewickelt, was für eine schnelle Durchschleusung spreche. Testwillige, die mit Fahrrad oder zu Fuß am Wersestadion erscheinen, erhalten nach Anmeldung beim Personal ebenfalls einen Abstrich. „Einfach kurz Bescheid geben“, sagt Matthias Bußmann, der die Schnelltests zusammen mit Geschäftspartner Markus Koyro anbietet.

Öffnungszeiten der im Stadtgebiet täglich den Standort wechselnden mobilen Teststellen und des „Drive-in“ am Wersestadion sind nachzulesen auf https://testanddrive.de/. Dort können sich Testwillige auch für ihren kostenlosen Bürger-Schnelltest mit wenigen Klicks anmelden. Die mobilen Standorte sind ebenso der Tagespresse zu entnehmen und werden jeden Morgen über die Ahlen-App bekanntgegeben.

Auf der Internetseite des Kreises Warendorf zeigt eine interaktive Landkarte alle Standorte, an denen Schnelltests gemacht werden können: https://geoportal.kreis-warendorf.de/geoportal/corona-schnelltest.

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