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Mitgliederversammlung des Kunstvereins

Künstlerischer Weg in die Stadtgesellschaft

Ahlen

Pandemie hin, Pandemie her: Der Kunstverein hat sein Programm durchgezogen, wenn auch manchmal in abgespeckter Form. Vorstand und Mitglieder blickten zurück. Und nach vorne, zum Beispiel auf die Notwendigkeit, neue Mitglieder zu werben.

-hat-

Das Vorstandsteam (v.l.) Gerd Buller, Künstlerischer Leiter Sven Henric Olde, Ulrich Loermann und Irene Gromes Foto: Dierk Hartleb

Der Kunstverein hat der Pandemie erfolgreich die Stirn geboten. Bei der Mitgliederversammlung am Montagabend in der Stadtgalerie konnte Gerd Buller als Vorstandssprecher auf ein erfolgreiches Ausstellungsjahr 2021 zurückblicken.

„Wir haben unser Programm voll durchziehen können“, erklärte Gerd Buller, wenn auch zum Teil unter erheblichen Einschränkungen. So konnte der Jugendförderpreis im Januar nur in kleinem Rahmen eröffnet werden. Die Preisträgerarbeiten seien anschließend noch in einem leerstehenden Ladenlokal in der Oststraße präsentiert worden, sagte Buller, und damit breiten Publikum zugänglich gemacht worden.

Diesen Weg in die städtische Gesellschaft suchten der Kunstverein und sein künstlerischer Leiter Sven Henric Olde auch mit dem „Art Parcour“, in dem weitere leerstehende Ladenlokale in der Innenstadt von Künstlerinnen und Künstlern bespielt wurden. Parallel dazu wurde die von Innosozial initiierte und vom Kunstverein unterstützte Open-Air-Ausstellung „Museum der Menschheit“ von Ruben Timman in der Stadt mit rund 70 Großporträts gezeigt.

Tandem und Doppelausstellung

Zwei weitere Doppelausstellungen „Among the trees“ mit Emmy Bergsma und Susanne von Bülow als deutsch-holländisches Tandem im Frühsommer sowie mit Monika Reimann und Klaus Greipel rückten die Stadtgalerie als Ausstellungsort wieder in den Mittelpunkt.

Mit dem „Ahlener Doppel“ beschritt der Kunstverein Neuland, indem er mit Unterstützung der Volksbank einen Kunstpreis auslobte und Künstlerinnen und Künstler aufforderte, sich mit der Kunstsammlung der Bank auseinanderzusetzen. Die Werke der Preisträgerin Isabel Schober werden im Herbst dieses Jahres in der Stadtgalerie gezeigt.

„Art Parcour II“

Voraus geht im Sommer der „Art Parcour II“ mit Studierenden Prof. Irene Hochenbüchler.

Für den 25. Juni plant der Kunstverein in Verbindung mit dem Museumsverein Beckum eine Fahrt zur Documenta in Kassel, für die Co-Vorsitzender Ulrich Loermann warb. Irene Gromes fiel die Aufgabe zu, den Kassenbericht vorzustellen, der ein deutliches Plus aufwies. Die Entlastung des Vorstands war nur noch eine Formsache. Die Zahl der beitragszahlenden Mitglieder von 307 war dann doch Anlass für kritische Nachfragen von Hans Suntrup, der zuvor zum Kassenprüfer gewählt worden war. Suntrup warb intensiv für die Neuauflage einer Werbeaktion für neue Mitglieder.

In den Beirat rückten Andrea Lüdemann und Christin Wölk als neue Mitglieder auf, weil Frank Zander seine Beiratsposition räumte. Ehrenvorsitzender Walter Rinke dankte dem dreiköpfigen Vorstand und dem künstlerischen Leiter für ihre erfolgreiche Arbeit unter Coronabedingungen.

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