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KAB Ahlen – St. Michael aus der Taufe gehoben

Langer Fusionsprozess abgeschlossen

Ahlen

Nur grüne Karten waren zu sehen, als über den Zusammenschluss der KAB-Gruppen zu einer Stadt-KAB abegstimmt wurde. Damit fand ein langer Prozess am Sonntag seinen glücklichen Abschluss.

Von Ralf Steinhorst

Das Leitungsteam mit Bernhard Epke, Martin Hill, Elmar Kleier, Bernhard Kuhlbusch, Matthias Hainke, Margret Zibulski, Jörg Kraft, Norbert Mende und Bernhard Erdmann (v. l.) wird die KAB in die Zukunft führen. Wolfgang Kollek (4.v.l.) sagte seine Unterstützung zu. Foto: Ralf Steinhorst

Mit der Vereinigung der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) St. Elisabeth, St. Josef, St. Ludgeri und St. Michael zur KAB Ahlen – St. Michael wurde am Sonntagvormittag ein monatelanger Fusionsprozess abgeschlossen. Die Neugründung fand bei den Mitgliedern in der Begegnungsstätte St. Marien ein einstimmiges Votum.

Keine 30 Minuten dauerte es, um aus vier KAB-Gruppen eine Stadt-KAB zu machen. „Wir sind schon lange aufeinander zugegangen, um den Zusammenschluss hinzubekommen, aber die Pandemie hat uns gestoppt“, hatte Leitungsteammitglied Martin Hill die Mitglieder zuvor begrüßt.

Zunehmende Überalterung und die in der Folge immer schwieriger werdende Besetzung der Vorstände in den einzelnen Gruppen hatte zu dem Schritt geführt, zusammen wieder schlagkräftiger zu werden. Erste Gedanken zu einer Fusion waren 2018 aufgekommen, seit Anfang 2019 liefen die Gespräche in elf Sitzungen, wegen der Pandemie teilweise digital. „Die Gespräche waren von Beginn an harmonisch mit guter Begleitung der Bezirks-KAB“, zeigte sich Martin Hill erleichtert über den reibungslosen Prozess.

Eindeutiges Ergebnis: Die anwesenden Mitglieder stimmten mit ihren grünen Karten der Fusion und der Besetzung des Leitungsteams zu. Foto: Ralf Steinhorst

Wolfgang Kollek, neuer KAB-Diözesanvorsitzender, zollte großen Respekt: „Wir wissen, wie schwierig der Weg für euch war.“ Die KAB sei nun mit einem breit aufgestellten Leitungsteam bereit, alte Traditionen, aber auch neue Ideen zu erleben. Er bedauerte aber auch, dass nicht alle diesen Weg mitgehen wollten. Kritisch vermerkte Wolfgang Kollek, dass der Verband auf Diözesan- und Bundesebene manchmal vergesse, dass die Ortsvereine und die Menschen vor Ort die Grundlage für alles Tun sind. Das wolle er als neuer Diözesanvorsitzender wieder mehr in den Mittelpunkt rücken.

Mit der Fusion endete auch die Aufgabe des Präses für Pfarrer Günther Gramatke. Norbert Mende (l.) dankte ihm für seinen Einsatz. Foto: Ralf Steinhorst

Die Vereinbarung zur Fusion sieht unter anderem vor, dass die finanziellen Mittel auf Ortsebene zusammenfließen, die Mitgliedsbeiträge verändern sich nicht. Alle bisherigen Versammlungsorte werden als solche auch weiterhin genutzt. „Wir wollen Bewährtes behalten, jede KAB hatte ihre Schwerpunkte“, kündigte Norbert Mende an. Im aktuellen Übergang werden alle bisherigen Vorsitzenden weiter Ansprechpartner sein.

Die Zustimmung zur Fusion erfolgte in offener Wahl einstimmig. Das Leitungsteam, das im Block einstimmig gewählt wurde, bilden Bernhard Epke, Matthias Hainke, Norbert Mende (alle ehemals St. Elisabeth), Bernhard Erdmann (St. Michael), Martin Hill, Elmar Kleier, Jörg Kraft (alle St. Ludgeri) sowie Bernhard Kuhlbusch und Margret Zibulski (St. Josef). Der Sprecher des Teams wird noch bestimmt.

Als Präses wurde Günther Gramatke verabschiedet. „Sie können sich sicher sein, mein Herz schlägt weiterhin für die KAB“, wünschte er dem neuen Verein alles Gute. Bei der nächsten Jahreshauptversammlung soll der neue Präses feststehen.

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