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„Jazzpoeten“ im alten Bahnhof

Lieder über das Leben verzaubern

Tönnishäuschen

Musik zum Genießen präsentierten die „Jazzpoeten“ dem Publikum im „Pängel Anton“ unweit der Gleise. Neben bekannten Stücken trug das Trio auch neue Lieder vor.

Von Martin Janzik

Die „Jazzpoeten“ unterhielten das Publikum im „Pängel-Anton“ mit bekannten und neuen Stücken. Foto: Martin Janzik

Mit unterhaltsamen Liedtexten, die das Leben mit einem Augenzwinkern betrachten, spielten die Jazzpoeten aus Münster im „Pängel-Anton“ unweit der Gleise. Bereits zum fünften Mal trat das Trio dort auf.

Über das Leben und die Liebe

Am Kontrabass verzauberte der gebürtige Hamburger Jan Kobrzinowski das westfälische Publikum mit stilsicherem Taktgefühl und untermalte gekonnt das kleine Poesieensemble. Die erste Stimme hat Mano Kösters für sich entdeckt. Mit feinsinnigen und auch humorvollen Texten, die überwiegend von Volker Rasch, dem Pianisten geschrieben wurden, zeigte das Trio Stärke und spielte seine Evergreens ebenso wie neue Stücke. Turbulent sprudelnder, aber eben auch feinfühliger Jazzgesang mit Texten über das Leben und die Liebe.

Sie spielten unter anderem „Die Besten“ oder „Hallo Sie“ und auch „Zwanzig IQ“ sowie die „15 Tipps“. Ihr Klassiker „Silberrücken“ war ebenfalls mit von der Partie. Auch neue Stücke präsentierten die Jazzpoeten, darunter „Sonnenseite“ und „Wunschkonzert“. Als Zugabe gab es „Und nun“.

Tipps für ein harmonisches Miteinander

Mano Kösters trug in den Liedern Anekdoten und Gedanken vor. Es gab auch Ratschläge für ein harmonisches Mit- und Füreinander. Gerade mit deutschen Texten und der swingenden Tonfolge gaben die Jazzpoeten dem einen oder anderen Besucher Kopfkino mit auf dem Heimweg. Virtuose musikalische Jazz- und Swing-Lyrik zum Genießen fand beim Publikum Anklang.

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